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Titelaufnahme

Titel
Untersuchungen zum Antagonistenkomplex von Hylobius spp. - mit besonderer Berücksichtigung von Hylobius abietis L. (Großer brauner Rüsselkäfer) in Kärnten / vorgelegt von Sonja Griesser
VerfasserGriesser, Sonja
GutachterWegensteiner, Rudolf
Erschienen2008
Umfang179 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Hylobius abietis, Hylobius piceus, Hylobius pinastri, Antagonistenarten
Schlagwörter (EN)Hylobius abietis, Hylobius piceus, Hylobius pinastri, occurrence of natural enemies
Schlagwörter (GND)Kärnten / Großer Fichtenrüsselkäfer / Jahreszeit / Antagonist
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13523 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zum Antagonistenkomplex von Hylobius spp. - mit besonderer Berücksichtigung von Hylobius abietis L. (Großer brauner Rüsselkäfer) in Kärnten [4.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hylobius abietis L. (Col., Curculionidae) ist einer der wichtigsten Forstschädlinge in mittel- und nordeuropäischen Koniferenwäldern. Die adulten Käfer verursachen durch ihren Reifungs- bzw. Regenerationsfraß an jungen, aufgeforsteten Pflanzen jährlich einen Schaden in Millionenhöhe. In der vorliegenden Arbeit wurde das Auftreten von H. abietis, H. piceus und H. pinastri sowie deren Gegenspielerkomplex aus den Kärntner Bezirken Feldkirchen, Klagenfurt-Land und Völkermarkt sowie aus dem Nahbereich des polnischen Nationalparks Bialowieza und aus dem Umkreis von Uppsala erhoben. Es zeigte sich, dass die einzelnen Hylobius-Arten unterschiedlich häufig gesammelt werden konnten. Ebenso konnten Unterschiede im jahreszeitlichen Auftreten der einzelnen Spezies beobachtet werden. Die Hylobius spp. wiesen auch unterschiedliche Antagonistenarten, wie die parasitische Nematode A. mirabile, die parasitische Hymenoptera P. areolaris, die pathogene Mikrosporidie N. hylobii und die Protozoen O. hylobii und G. hylobii, auf. Unterschiede hinsichtlich der Parasitierung bzw. Infektion konnten auch bei den Individuen, die an den verschiedenen Fangmaterialien (Fichtenrinden, Kiefern- bzw. Lärchenknüppel) gesammelt worden waren, beobachtet werden als auch zwischen Männchen und Weibchen; signifikante Unterschiede konnten jedoch nur in wenigen Fällen nachgewiesen werden. Weiters wurde noch die unterschiedliche Lockwirkung der eingesetzten Lockmaterialien (Fichtenfangrinde, Kiefern- bzw. Lärchenfangknüppel) erhoben und ausgewertet; die meisten Käfer traten an den Fichtenfangrinden auf, deutlich weniger konnten an den Kiefern- bzw. Lärchenfangknüppeln gesammelt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Hylobius abietis L. (Col., Curculionidae) is one of the most harmful pest insects in coniferous forests of temperate regions. Adult beetles feed on the bark of seedlings of replanted sites and cause great economic damage. Chemical pesticides are available for the protection of seedlings, but not for the control of weevils. Because of the fact that chemical insecticides affect besides target insects also other organisms, the use of biological and microbiological control agents is demanded. The aim of this study was to investigate the occurrence of Hylobius spp. from several localities in the Carinthian districts Feldkirchen, Klagenfurt-Land and Völkermarkt as well as in Poland and Sweden. Occurrence of H. abietis, H. piceus and H. pinastri was different in number as well as in seasonal appearance. Also the occurrence of natural enemies, like the parasitic nematode A. mirabile, the parasitic hymenoptera P. areolaris and the pathogenic microsporidia N. hylobii and the protozoa O. hylobii and G. hylobii, should be studied. Differences could also be noticed in the presence and abundance of natural enemies in different Hylobius spp. and in the beetles from different countries respectively sampling plots as well as in female and male beetles; mostly the differences were not statistically significant. Another aim was to test the lure effect of different tree species to attract beetles; more beetles could be collected on spruce bark pieces than on pine and larch logs.