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Titelaufnahme

Titel
Hochlagenbegrünungen - Erfolgskontrolle von Begrünungen im Schigebiet Montafon, Vorarlberg / von Stephanie Schuler
VerfasserSchuler, Stephanie
Betreuer / BetreuerinFlorineth, Florin
Erschienen2011
UmfangV, 178 Bl. : Ill., graph. Darst., gef. Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Monitoring, Schipisten, Montafon, Vegetationsaufnahmen, Bodenanalysen
Schlagwörter (EN)monitoring, skiruns, Montafon/Austria, vegetation and soil analysis
Schlagwörter (GND)Montafon / Skigebiet / Erosionsschutzpflanzung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13498 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Hochlagenbegrünungen - Erfolgskontrolle von Begrünungen im Schigebiet Montafon, Vorarlberg [21.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Beim Bau von Schipisten kommt es häufig zu starken Geländeveränderungen, die sich sowohl auf das Erosionsgeschehen, als auch auf das Landschaftsbild negativ auswirken. Ohne eine entsprechende Begrünung kann sich dort nur sehr langsam ein Vegetationsbestand bilden. Im Zuge der vorliegenden Masterarbeit wurde eine Analyse bestehender Pistenbegrünungen im Schigebiet Silvretta Montafon in Vorarlberg durchgeführt. Die Vorgehensweise wurde dabei so gewählt, dass vom anfänglich großen Maßstab auf das Detail übergegangen worden ist. Eine Bewertung von allen 208 Pistenabschnitten des Montafoner Hochjochs und der Silvretta Nova erfolgte mittels ausgewählter Parameter, die mit unterschiedlichen Methoden erhoben wurden. Diese wurden in ein GIS-System eingearbeitet und analysiert. Durch das Verschneiden der Ergebnisse der Faktorenanalyse wurden 17 repräsentative Flächen mit unterschiedlichem Begrünungserfolg ermittelt. Dabei wurden vor allem der Deckungsgrad und der Vermoosungsgrad, aber auch die Unterschiedlichkeit der Flächen in Bezug auf Höhenlage, Düngung und Alter berücksichtigt. Diese Pistenabschnitte sind im Detail mit dem Frequenzrahmen untersucht worden. Es wurden je Fläche Bodenproben entnommen und im Labor analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hälfte aller Pistenabschnitte schlecht in das Landschaftsbild eingebunden ist. Die untersuchten Faktoren sind zudem stark von der Höhenlage abhängig. Während Deckungsgrad und der Feinerdeanteil mit zunehmender Seehöhe sinken, steigt der Vermoosungsgrad der Flächen an. Die Detailaufnahmen weisen darauf hin, dass zahlreiche ausgesäte Arten im Bestand ausgefallen sind. Laut Bodenanalyse handelt es sich um sehr saure Flächen, die keinen messbaren Kalkgehalt aufweisen. Die Schlussfolgerung der Ergebnisse lautet, dass im vorliegenden Fall die verwendete Saatgutmischung nicht standortgerecht ist, da es sich um stark saure Böden handelt und einige in der Saatgutmischung enthaltenen Arten nur in Tieflagen ausdauernd wachsen können. Dadurch sind diese begrünten Flächen auf eine ständige Düngung und Pflege angewiesen. Für den Deckungsgrad und den Grad der Vermoosung der Flächen beider Gebiete sind die Höhenlage, der Feinerdeanteil und der Erschließungsgrad der Pisten ausschlaggebend.

Zusammenfassung (Englisch)

The construction of ski runs leads frequently to spacious terrain corrections, which affect negatively soil erosion and the characteristic landscape. In general plants grow very slowly at machined areas and also are dependent on adequate revegetation measures. This master thesis focuses on the analysis of existing revegetation of ski runs in the ski region Silvretta Montafon at Vorarlberg. The approach of the thesis starts with a large-scale view to identify characteristic test sites for a detailed analysis. In a first step different parameters of all 208 sections of the ski runs at Montafoner Hochjoch and Silvretta Nova have been used to set up a GIS system. In a second step this system was used to analyse and evaluate the status of the revegetation success. 17 representative characteristic areas with different revegetation could have been filtered out for further detail analysis. Parameters, such as the plant dominance, moss level, fertilization, altitude of the area and also the age of the revegetation measures have been taken into account. The compositions of the plants were examined in these sections in use of a frequence frame. Core samples were collected from each section and analysed in a laboratory. The results show a very bad incorporation of half of the ski runs in the characteristic landscape. The analysed factors mainly depend on the altitude. The plant dominance and the proportion of the fine soil decrease with the altitude, the moss leve ascends. The mapping outs of the details result in a large drop out of species of the seeding mixture. The soil analyses indicate that the soil is very acid, without a measurable concentration of calcium carbonate. The most important result of the research says that the seed mixture is not in accordance with the location, due to the low ph-value of the soil and a few of the sowed species are only adapted to grow in low elevation areas. Therefore the recultivated areas are dependent on periodically fertilisation and maintenance. The determining factor of plant dominance and moss level is the altitude, the proportion of the fine soil and the level of development.