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Titelaufnahme

Titel
Eye Tracking-Analysen von Lebensmitteln unterschiedlicher visueller Attraktivität / Martin Haindl
VerfasserHaindl, Martin
GutachterKneifel, Wolfgang
Erschienen2010
UmfangXIII, 192 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Eye-Tracking, Lebensmittel, Attraktivität, Blickverhalten
Schlagwörter (EN)eye-tracking, food, foodstuff, attractiveness, gazing behaviour
Schlagwörter (GND)Lebensmittel / Attraktion <Psychologie> / Blickverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13366 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Eye Tracking-Analysen von Lebensmitteln unterschiedlicher visueller Attraktivität [5.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit war es zu überprüfen, ob der von Brunner et al. (2005)6 publizierte u-förmige Zusammenhang zwischen Attraktivität und Erinnerung in abgewandelter Form auch für die Betrachtung von Lebensmitteln zutreffend ist. Es wurde davon ausgegangen, dass sowohl optisch attraktive, wie auch Objekte mit geringer optischer Attraktivität, mehr Aufmerksamkeit bekommen, als solche, die sich durch mittelmäßige optische Güte charakterisieren. Den Testpersonen wurde je eine Serie mit je fünf Bildern von Lebensmitteln aus zwei von drei Produktgruppen (Obst, Gemüse, Aufschnittwurst) präsentiert, in welchen sich jeweils eines von fünf Objekten in auf- bzw. absteigenden Stadien des Verfalls (verglichen mit den vier übrigen Objekten) befand. Mit Hilfe eines Tobii® T60 Eye Tracking-Gerätes wurde das Blickverhalten der Testpersonen analysiert und anschließend statistisch ausgewertet. Der angenommene u-förmige Verlauf der Aufmerksamkeitskurve konnte im Groben bestätigt werden, allerdings erregten die Lebensmittel schlechter Qualität vergleichsweise mehr Aufmerksamkeit als besonders schöne. Der statistische Vergleich zwischen den beiden Geschlechtern ergab für einzelne Kennwerte bestenfalls Tendenzen aber im Allgemeinen keine signifikanten Unterschiede im Blickverhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this work was to verify whether the u-shaped curve of attention concerning cancelling and recall versus attractiveness, published by Brunner et al. (2005)6, was valid for the observation of food stuff, too. It was assumed, that both visual attractive and objects with little visual attractiveness get more attention than objects, which are characterized by mediocre visual quality. Two series of five pictures of foodstuffs out of three product classes (fresh fruit, vegetables and sausages) were presented to the test persons. These series contained one of five objects in different stages of decay, both ascending and descending compared to the four residual objects. Using a Tobii® T60 eye tracking device, the gazing behaviour of the participants was analyzed and statistically evaluated. The pre-assumed u-shaped curve of attention was verified in general, but it was figured out, that foodstuff of bad appearance attracts attention much more than foodstuffs of good visual quality. The statistical comparison of gazing behaviour between genders found weak evidence at best in single variables but no significant differences in general.