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Titelaufnahme

Titel
Ethnobotanische Studien in bäuerlichen Hausgärten in Sillian (Bezirk Lienz) in den Jahren 1999 und 2013 / eingereicht von Katrin Pliger
VerfasserPliger, Katrin
GutachterVogl, Reinhard ; Vogl-Lukasser, Brigitte
Erschienen2015
Umfang92 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ethnobotanische Studien, Hausgärten, Osttirol
Schlagwörter (EN)Ethnobotanical studies, Homegardens, Eastern Tyrol
Schlagwörter (GND)Sillian / Bauerngarten
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13359 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Ethnobotanische Studien in bäuerlichen Hausgärten in Sillian (Bezirk Lienz) in den Jahren 1999 und 2013 [3.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Pliger, Katrin. 2015. Ethnobotanische Studien in bäuerlichen Hausgärten in Sillian (Bezirk Lienz) in den Jahren 1999 und 2013, Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien; Hausgärten sind Teil der Landnutzungsstrategie auf Osttiroler Bauernhöfen. Hausgärten dienen der Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Heilpflanzen, Schmuck- und Zierpflanzen sowie Pflanzen für das Brauchtum. Bisher wurden Hausgärten kaum auf ihre Veränderungen und Entwicklung untersucht. In den Jahren 1997 bis 1998 wurden 196 Hausgärten des Bezirkes Lienz (Osttirol) im Rahmen einer Dissertation detailliert untersucht. Neben der ethnobotanischen Charakterisierung wurden beispielsweise die Lage, das Erscheinungsbild der Gärten und die Bewirtschaftung dokumentiert. Siebzehn Gärten wurden im Jahr 2013 erneut im Rahmen dieser Masterarbeit untersucht. Es wurden die Pflanzenarten, deren Nutzung sowie Charakteristika der Gärten erhoben. Die GärtnerInnen wurden zu den Gründen allfälliger Veränderungen gegenüber 1998 befragt. Veränderungen wurden festgestellt bei der Gartengröße, den Bewirtschaftungsmethoden, der Pflanzen-zusammensetzung im Garten, der Nutzung der Arten, der Konservierung der Arten sowie der Eigenreproduktion der Arten. Die Gesamtartenanzahl steigt von 232 auf 251 Arten an. In zehn von siebzehn Gärten wird eine höhere Individuenanzahl von Nutzpflanzen als von Zierpflanzen angebaut. In fünf Gärten ergaben sich die genannten Veränderungen insbesondere durch den Wechsel in der Person, die für die Gartenbewirtschaftung zuständig war/ist. Die Bewirtschaftung eines Hausgartens ist in der Region stark verwurzelt, dennoch ist das Weiterführen der Gärten nicht in allen Fällen gesichert. Eine erneute Untersuchung derselben Gärten in 15 bis 20 Jahren könnte viel über die Weiterentwicklung von Hausgärten und den damit verknüpften Themen, wie z.B. die Eigenreproduktion von Sorten oder Konservierung der Pflanzenarten, aussagen.

Zusammenfassung (Englisch)

Pliger, Katrin. 2015. Ethnbotanical Studies of rural Homegardens in Sillian (Lienz District) in the years 1999 and 2013, Master Thesis on the University of Natural Resources and Life Science Vienna (Austria); Homegardens are part of the traditional land use on farms in Eastern Tyrol (Lienz District). Homegardens provide food, medical plants, ornamental plants and plants for customs. Until now, homegardens where not surveyed repeatedly to document their development. In the years 1997 and 1998 196 homegardens of Eastern Tyrol (Lienz District) where investigated already in detail for a dissertation. Beside the ethnobotanical research, position, appearance and management practices where assessed. Seventeen homegardens were surveyed again 15 years later, in 2013. Through the implementation of the same methods as applied in the first study, changes in the above mentioned categories could be assessed. Garden manager where asked also about reasons of changes. Changes were asserted on position, management methods, plant composition, utilization, preservation and reproduction of species. Absolute number of species increased from 232 to 251. Regarding the ratio of useful plants to ornamental plants, a shift in ten from seventeen gardens toward useful plants was observed. In five homegardens, mentioned changes where mostly due to the replacement of the garden manager. Cultivation of homegardens is entrenched in the region. However, continued cultivation of homegardens is not secured in every case. A repeated survey in 15 or 20 years could show plenty about the development of homegardens and its linked topics e.g. reproduction or conservation oft plant species.