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Titelaufnahme

Titel
Solarthermische Frühbeetheizung : Unterschiede in der elektrischen und solarthermischen Beheizung eines Frühbeets / Verf.: Martin Torner
VerfasserTorner, Martin
Betreuer / BetreuerinBraun, Herbert
Erschienen2013
Umfang125 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Solarthermie Frühbeet Temperatursummen Lauch
Schlagwörter (EN)solar thermal energy hotbed coldframe allium temperature sum
Schlagwörter (GND)Frühbeet / Sonnenheizung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13303 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Solarthermische Frühbeetheizung [3.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Gartenbau ist es üblich, Jungpflanzen in Frühbeeten unter Glas vorzuziehen. Da die Aussaat noch im Winter bzw. im Frühling erfolgt, werden Frühbeete auch beheizt. Für den Hobbygartenbau bietet der Fachhandel elektrische Heizkabel zur Beheizung von Frühbeeten an. Die Nutzung von elektrischer Energie zur Wärmeerzeugung ist thermodynamisch gesehen suboptimal. In Zeiten der forcierten Nutzung von erneuerbarer Energie erscheint es daher sinnvoll, alternative Energiequellen zur Beheizung von Frühbeeten in Betracht zu ziehen. Ziel war es herauszufinden, wie gut der Erdboden als Wärmespeicher geeignet ist, wie groß ein externer Speicher dimensioniert sein müsste und unter welchen Voraussetzungen der Anschluss an eine solarthermische Hausheizungsanlage erfolgen könnte. Teil der Arbeit war die Konstruktion eines Solarkollektors, dessen Leistung mit der Elektroheizung im Feldversuch verglichen wurde. Dieser Feldversuch, bei dem Lauch ausgepflanzt wurde, lieferte die nötigen Daten durch Temperaturmessungen in verschiedenen Bodentiefen und Aufzeichnung der Energie- und Wärmeflüsse der beiden Heizungen. Zur Beurteilung der Erträge der beiden Beete wurden Temperaturprofile erstellt und die Temperatursummen im Boden mit den Energiemengen der Heizanlagen verglichen. Es stellte sich heraus, dass der Erdboden als Wärmespeicher bedingt tauglich ist, ein externer Speicher ca. 100 Liter pro Quadratmeter Beetfläche fassen müsste und für den Anschluss an eine Hausheizungsanlage 0,5 m bis 1 m zusätzliche Kollektorfläche pro Quadratmeter Beetfläche benötigt werden würde.

Zusammenfassung (Englisch)

In horticulture it is customary to breed young plants in cold frames under glass. As sowing takes place in winter or spring, these cold frames are heated as well. For hobby-horticulture the specialist shops offer electric heating wires to heat cold frames. The utilization of electric energy for heat supply is thermodynamically suboptimal. In the age of the forwarding use of renewable energy it appears appropriate to consider alternative energy sources for heating cold frames. The target was to find out, how suitable the soil as a heat reservoir is, which dimensions an external heat reservoir should have and under which conditions a connecting to a solar thermal household heating system would be possible. Part of this thesis was the construction of a solar panel to compare its power with the electric heating in a field trial. This field trial for which allium was planted supplied the necessary data by temperature measurements in different soil depths and by the logging of energy and heat flows of the two heating systems. For the appraisal of the yields, temperature profiles were created and the temperature sums in the soil were compared with the energy quantities of the two heating systems. It turned out, that the soil is conditionally suitable as a heat storage, that an external reservoir should contain 100 liter per square meter cultivated space and for the connecting to a household heating system 0,5 m to 1 m of additional solar panels would be needed.