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Titelaufnahme

Titel
Die Selbstversorgung im heutigen Wiener Kleingarten : eine Bestandsaufnahme zum Obst- und Gemüsebau / von Stephanie Letzbor-Kalusch
VerfasserLetzbor-Kalusch, Stephanie
GutachterJezik, Karoline ; Dianat, Katharina
Erschienen2013
Umfang117 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kleingarten, Schrebergarten, Obst, Gemüse, Selbstversorgung
Schlagwörter (EN)Allotment, allotment club, allotment garden, fruit, vegetables, self-sufficiency
Schlagwörter (GND)Wien / Kleingarten / Obstbau / Wien / Kleingarten / Gemüsebau / Wien / Kleingarten / Selbstversorgung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13077 Persistent Identifier (URN)
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Die Selbstversorgung im heutigen Wiener Kleingarten [2.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kleingärten gibt es in Österreich seit dem beginnenden 20. Jahrhundert, die Landnahme erfolgte zumeist illegal. Sie dienten der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg in erster Linie der Nahrungsversorgung. Die vorliegende Arbeit versucht herauszufinden, welchen Stellenwert die Selbstversorgung heute noch hat. Dazu wurden 230 Wiener KleingärtnerInnen mittels Fragebogen zum Thema befragt. Hauptsächlich wurde ermittelt, ob überhaupt Obst und/oder Gemüse angebaut wird. In Folge dessen wurde erhoben, in welchem Umfang dies geschieht, welche Arten angebaut werden und wie es um Verzehr und Konservierung steht sowie ergänzend die Art der Gartennutzung und Motivation für den Anbau. Zusätzliche Informationen zum Wiener Kleingartenwesen lieferten Experteninterviews. Die Ergebnisauswertung untermauert, was das Auge des Betrachters ohne Datengrundlage wahrnimmt. Die Selbstversorgung besitzt im heutigen Wiener Kleingarten keinerlei Relevanz. Es haben zwar 86 % Obst und 66 % der Befragten Gemüse im Garten, der Umfang hält sich jedoch stark in Grenzen. Das Wohnen und die Erholung stehen im Vordergrund, wonach sich auch die Gartengestaltung richtet. Die ursprünglich hohe biologische Diversität der Kleingärten leidet unter der Artenarmut. Die Nachfrage nach Kleingärten übersteigt das Angebot massiv. Alle Beteiligten sind sich einig, dass das Kleingartenwesen erhalten bleiben muss. In welche Richtung es sich zukünftig weiterentwickelt, ist offen.

Zusammenfassung (Englisch)

Allotment gardens have existed in Austria since the early 20th century. However, in the early days of allotment clubs most of the land was occupied illegally to ensure private food-supply. This thesis tries to find out if self-sufficiency is still the major driving force behind allotment gardening today. Therefore, questionnaires were handed out to 230 gardeners to study their habits in regards to growing vegetables and fruits. The main foci of the questionnaires were on the types of crops in their gardens, the occupants nutritional behavior and whether the harvested goods were canned or stored in any other way. In addition to that, gardeners were asked about any other functions their allotments might have and what their motivations for planting crops were. Additional information was provided by experts in this field of study. The results underline the obvious. In Vienna, self-sufficiency isnt relevant todays allotment gardening. Although 86% of gardeners said they had fruits in their gardens and 66% claimed to grow vegetables it became obvious that this was done on a very small scale. The results of the questionnaires make it evident that allotment gardens are valued as living- and recreational areas and that the design of the gardens is adapted for these primary functions. The once magnificent biodiversity of these gardens is gone. The demand by far surpasses the supply and all involved parties agree that allotment gardening must be sustained for the future. The direction in which this special form of gardening develops is unknown