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Titelaufnahme

Titel
Kurzrasenweide als Tag- oder Nachtweide in der Milchziegenhaltung / eingereicht von Natascha Stolka
VerfasserStolka, Natascha
Betreuer / BetreuerinRingdorfer, Ferdinand ; Knaus, Wilhelm
Erschienen2014
UmfangIV, 52 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kurzrasenweide, Milchziegen, Tag- oder Nachtweide
Schlagwörter (EN)Continuous grazing, dairy goats, daytime or nighttime grazing
Schlagwörter (GND)Milchziege / Kurzgrasrasen / Tag / Nacht / Futteraufnahme / Milchleistung / Parasitismus
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-12743 Persistent Identifier (URN)
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Kurzrasenweide als Tag- oder Nachtweide in der Milchziegenhaltung [1.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Tierversuch zur Kurzrasenweide als Tag- oder Nachtweide wurde am LFZ Raumberg-Gumpenstein in den Jahren (J) 2012 und 2013 durchgeführt. Ziel des Projektes war es, den Einfluss der Weidezeit (Tag/Nacht) auf einer Kurzrasenweide auf die Parameter Futteraufnahme, Milchleistung und Milchinhaltsstoffe sowie die Belastung der Tiere mit Endoparasiten zu erheben. Insgesamt wurden 26 Tiere der Rasse Saanen gehalten und in zwei Gruppen (G) unterteilt. Ab Beginn der Vegetationsperiode (Mitte April) wurden die Ziegen tagsüber (Gruppe Tag = GT) oder nachts (Gruppe Nacht = GN) zehn Stunden auf einer Kurzrasenweide gehalten (Besatzdichte 4,3 GVE/ha). Den Ziegen wurden täglich 0,6 kg Heu und 0,6 kg Kraftfutter (Basis FM) vorgelegt. Um die Entwicklung der Parasitenbelastung während der Weideperiode festzustellen, wurden alle Tiere zu Versuchsbeginn entwurmt. Die GT und die GN wurden nochmals in zwei Gruppen unterteilt, wovon eine Gruppe im Juli abermals entwurmt wurde. Die Heuaufnahme zeigte in der statistischen Auswertung signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen und Jahren. Der numerische Unterschied ist jedoch sehr gering und für die Praxis von untergeordneter Relevanz. Hinsichtlich der Weidefutter-Aufnahme wurde eine signifikante Wechselwirkung (G x J) und gleichzeitig ein signifikanter Einfluss der Gruppe und des Jahres beobachtet. Eine signifikante Wechselwirkung (G x J) ergab sich auch bezüglich Milchleistung und aller Milchinhaltsstoffe. Eindeutige Effekte der Weidezeit (Tag/Nacht) lassen sich daher aus den vorliegenden Ergebnissen nicht ableiten. Bezüglich der Endoparasiten-Belastung konnte nur in der Gruppe der entwurmten Tiere ein signifikanter Unterschied zwischen den Jahren festgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the years 2012 and 2013, an experiment on continuous grazing with dairy goats was carried out at the AREC Raumberg-Gumpenstein, Irdning. The main goal of this experiment was to identify the influence of continuous daytime grazing versus continuous nighttime grazing on parameters such as feed intake, milk yield, milk composition and endoparasitic burden. 26 Saanen goats were divided into two groups. The experiment period started at the beginning of the growing season (mid-April). Goats had access to pasture for either ten hours during the day or during the night (stocking density 4.3 LU/ha). Both hay and concentrate intake were limited to 0.6 kg (as fed) per day. All animals were dewormed at the beginning of the experiment period. A second deworming was conducted for half of the animals in each group in July. Hay intake differed significantly between groups and between years, but the numeric differences were small and of subordinate relevance. Both treatment and year showed a significant effect on pasture intake, but at the same time, the interaction (group x year) was significant. Comparably pronounced effects and interactions were observed for milk yield and milk components. For this reason, effects could not be attributed definitively to the time on pasture. Endoparasitic burden between years was only statistically significant in the subgroup of animals that were dewormed repeatedly.