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Titelaufnahme

Titel
Monitoring the infection and genome dynamics of artificially transferred Wolbachia in Drosophila simulans / vorgelegt von Daniela Schneider
VerfasserSchneider, Daniela
GutachterStauffer, Christian
Erschienen[2008]
Umfang[13], 100 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wolbachia, Drosophila simulans, Genomdynamik, Risikoanalyse
Schlagwörter (EN)Wolbachia, Drosophila simulans, Genome dynamics, Risk assessment
Schlagwörter (GND)Wolbachia / Inkompatibilität / Endosymbiont / Drosophila / Markierungsgen
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-12602 Persistent Identifier (URN)
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Monitoring the infection and genome dynamics of artificially transferred Wolbachia in Drosophila simulans [3.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wolbachia sind endosymbiontische Bakterien, die bis zu 76 % aller Arthropda (Gliederfüßer) infizieren. Aufgrund ihrer Fähigkeit, die Biologie ihres Wirtes stark zu beeinflussen, wurden Wolbachia als mögliche Kandidaten für die biologische Schädlingsbekämpfung in Erwägung gezogen. Zu diesem Zweck ist die Erhebung einer fundierten Risikoanalyse des Bakteriums unerläßlich. Das Ziel dieser Arbeit war die systematische Analyse der Dynamik von Wolbachia in einem neuen Wirt. Strukturelle als auch sequentielle Integrität von Wolbachia aus der Europäischen Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi (wCer2) wurden in einem Drosophila simulans Wirtssystem analysiert. Dazu wurden verschiedene molekulare Methoden angewendet: Genomische Southern blots mit schnell evolvierenden Markern zeigten keinerlei Veränderungen in der strukturellen Integrität von wCer2 in D. simulans. Die Sequenzanalyse von hoch konservierten Wolbachia-Genen ergab Polymorphismus im neuen Wirt. Die Daten deuteten darauf hin, dass der gefundene Polymorphismus eher ancestral, d.h. bereits existent im ursprünglichen Wirt war, und nicht de novo im neuen Wirt entstanden ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Wolbachia are endosymbiontic bacteria infecting up to 76 % of all arthropod species. Due to their ability to strongly manipulate their hosts biology, Wobachia have drawn attention for their possible application in the field of biological pest control management. Prior to a potential use in that context, a sound risk assessment is absolutely inevitable. The aim of this thesis was to systematically monitor the dynamics of Wolbachia in a novel host. Structural and sequence integrity of the Wolbachia from the European cherry fruit fly Rhagoletis cerasi (wCer2) was screened in the Drosophila simulans host system. Several molecular techniques were applied for this purpose. Genomic Southern blots with fast evolving marker sets revealed no change in the structural integrity of wCer2 in D. simulans. Sequence analysis of highly conserved Wolbachia genes resulted in the finding of polymorphism within the new host. Data indicated a rather ancestral polymorphism, which possibly pre-extisted in the original host than de novo derived mutations in D. simulans.