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Titelaufnahme

Titel
Brachflächenrecycling als Herausforderung für die Raumplanung / verf. von Astrid Huber
VerfasserHuber, Astrid
GutachterWeber, Gerlind
Erschienen[2008]
Umfang141 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Brachflächenrecycling Raumplanung Innenentwicklung Flächenkreislaufwirtschaft
Schlagwörter (EN)brownfield development
Schlagwörter (GND)Brache / Nutzung / Raumordnung / Kreislaufwirtschaft
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-12589 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Brachflächenrecycling als Herausforderung für die Raumplanung [3.28 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Flächenverbrauch beträgt in Österreich rund 20 ha/Tag und verursacht vielschichtige Probleme. Es ist Aufgabe der Raumplanung, die Nutzung des Bodens vorausschauend und bestmöglich zu organisieren, dementsprechend muss sie den Flächenverbrauch minimieren. Diese Arbeit beschäftigt sich deshalb mit dem Thema "Brachflächenrecycling als Herausforderung für die Raumplanung". Die Wiedernutzung von ungenutzten Flächen im Bestand verringert die Bebauung der grünen Wiese und trägt zum Bodenschutz bei. Durch die Ansiedlung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten im Siedlungsgebiet werden zusätzlich innerstädtische Strukturen gestärkt, was die Qualität der Raumnutzung erhöht. Leider finden die meisten Bauprojekte trotzdem auf der grünen Wiese statt. Wie man diese Tatsache ändern kann, ist die Kernfrage der vorliegenden Arbeit. Derzeitige Handlungsmöglichkeiten werden anhand von 3 Best-Practice-Beispielen aufgezeigt. Ebenfalls mit Hilfe dieser wird untersucht, welche Voraussetzungen Brachflächenrecycling begünstigen bzw. erschweren. Neben allgemeinen Standortfaktoren sind dabei vor allem die Rahmenbedingungen bei der Projektumsetzung (Möglichkeit zur Baulandmobilisierung, Planwertausgleich, PPP, etc.) wesentlich. Eine Verbesserung dieser Rahmenbedingungen ist daher notwendig, um Innenentwicklung zu begünstigen. Die Handlungsaufforderung richtet sich diesbezüglich an die Politik. Sie sollte Anreize für die Wiedernutzung von Brachen geben und Projekte an der Peripherie nicht fördern. Außerdem müssen die Möglichkeiten der Raumplanung, in den Baubestand aktiv eingreifen zu können, erweitert werden. Grundvoraussetzung für alle Änderungen ist aber ein Wandel der gesellschaftlichen Vorstellung vom "guten Wohnen", der nur durch das Aufzeigen der Qualitäten von modernem Städtebau geschehen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

In Austria each day 20 ha of natural landscape are turned into residential areas, business parks or malls. The problems resulting from this constant increase in settled areas are variedly and include sprawl, floods and traffic. To secure the sustainability of land use spatial planners must work on the reduction of greenfield development. For this reason the theme of this thesis is "The conversion of brownfields as a challenge for spatial planning";, because brownfield development prevents urban sprawl and promotes the quality of life in inner urban areas. It is a sad fact that in spite of the disadvantages the major part of settlement expansion still takes place in natural landscape without using the potentials of existing settlements. "How can we change this?" is therefore the main question of this degree dissertation Three best practice projects demonstrate that there are already ways to support brownfield development. In future, however, it will be necessary to enlarge the possibilities for planners, because the success of a conversion depends not only on location factors, but also on the prevailing legal circumstances under which a project takes place (e.g. what possibilities are given to mobilize building land, to realise public private partnerships, etc.). To improve these circumstances is fundamental if you want to create a "pro-brownfield " attitude, but it can only be done by changing people's thinking about "good living". To show the qualities of modern inner city projects might help on this matter.