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Titelaufnahme

Titel
Streetskaten in Wien : Anforderungen von RollsportlerInnen an den öffentlichen Freiraum und Wege zur Etablierung des Streetskatens als anerkannte Nutzungsform / Katharina Kvasnicka
VerfasserKvasnicka, Katharina
Begutachter / BegutachterinFrohmann, Erwin
Betreuer / BetreuerinGrimm-Pretner, Dagmar
Erschienen2014
Umfang135 S., [11] Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Streetskaten, Skatespot, Skateboarden, Inlineskaten, BMX-Fahren, Karlsplatz, Donauinsel, multifunktionale Nutzung, kreative Nutzung, urban, Freiraum, Verdrängung, Jugendliche,
Schlagwörter (EN)street skating, skate spot, skateboarding, inlineskating, BMX Street, Karlsplatz, Donauinsel, multifunctional use, creative use, urban, open space, exclusion, adolescent
Schlagwörter (GND)Wien / Skateboardfahren / Öffentlicher Raum
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-12297 Persistent Identifier (URN)
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Streetskaten in Wien [68.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

StreetskaterInnen nutzen urbane Räume auf besondere Weise. Sie sind ständig auf der Suche nach interessanten Spots, um zu skaten und einander zu treffen. Im Zuge dieser Okkupation entstehen neue Perspektiven einen Freiraum zu nutzen, aber es kann auch zu Konflikten mit anderen Beteiligten kommen. In dieser Arbeit werden Optionen erarbeitet, die eine Integration des Streetskatens in die öffentlichen Freiräume der Stadt Wien ermöglichen. Im deutschsprachigen Raum gibt es in der Landschaftsarchitektur keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Nutzung des öffentlichen Raumes durch StreetskaterInnen. Deshalb wird auf den in Großbritannien und den USA geführten Diskurs aufgebaut. Neben dem Skateboarden, versucht diese Arbeit auch auf die Belange des Aggressive Inlineskatens und BMX-Fahrens einzugehen. Zur Einschätzung der Situation in Wien wurden ExpertInneninterviews und Befragungen durchgeführt. Anhand von Untersuchungen an den zwei szenebekanntesten Plätzen in Wien wurden die Voraussetzungen und Funktionen von Streetspots ermittelt. Einerseits wird in der Fachliteratur beschrieben, dass StreetkaterInnen kriminalisiert und verdrängt werden. Andererseits wird erläutert, wie wichtig die Auseinandersetzung für Jugendliche mit dem öffentlichen Freiraum ist. Die Analysen aus den eigenen Untersuchungen ergeben, dass in Wien sowohl die Verwaltung als auch andere NutzerInnen mit dem Thema eher lockerer umgehen. Die Untersuchung auf der Donauinsel und am Karlsplatz ergaben Ähnlichkeiten bei der formellen Zuordnung und Zentralität. In Bezug auf die Skatelandschaft und Kontrollmechanismen gibt es Übereinstimmungen, aber auch Unterschiede. Abweichungen werden bei der Treffpunktqualität festgestellt. Das Ergebnis dieser Arbeit lässt den Schluss zu, dass die Etablierung des Streetskatens in der Wiener Stadtlandschaft mittels Kooperationen von Verwaltung und Skatecommunity, sowie die Sicherung des öffentlichen Raumes als nutzbarer Ort für alle AkteurInnen möglich ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Street skaters use public open spaces in a specific way. They are constantly on the lookout for interesting spots to skate or to meet up. In the course of this occupancy, new ideas to employ a certain space develop. On the other hand it can lead to conflicts with other users. In this thesis options, that enable the integration of street skating into public space in the city of Vienna, are compiled. In German-speaking countries there are no scientific studies in landscape architecture about the utilization of public spaces by street skaters. Therefore, this thesis builds on information from the United Kingdom and the USA. Beside skateboarding, this paper makes an effort to deal with aggressive inline skating and BMX bicycling as well. To assess the situation in Vienna, interviews with experts as well as a survey among street skaters have been conducted. Two well-known spots in Vienna were investigated to elaborate the requirements and functions of a street spot. On one hand literature focussing on skaters show that street skaters are criminalized and displaced. On the other hand it is described, how important it is for adolescents to experience in public spaces. The results of the own analyses in Vienna shows, that city administration as well as other users are dealing with this topic a lot more laid back. The examinations on Donauinsel and Karlsplatz shows similarities regarding the criterions of formal classification and accessibility. Relating to the skate landscape and the control mechanisms, there are concurrent descriptions, but also differences. Big discrepancies are found regarding the quality of the meeting point. This thesis concludes that a conflict-free integration of skating into the citys landscape is possible, if the skater community and the administration are cooperating. This way the multiple use of public open space can be achieved.