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Titelaufnahme

Titel
Die Zonierung als überörtliches Energieraumplanungsinstrument zur Flächenausweisung für Windkraftanlagen : eine Stärken-Schwächen-Analyse zur Erarbeitung integrativer und nachhaltiger Lösungen / Verf.: Oliver Pichler
VerfasserPichler, Oliver
GutachterHogl, Karl ; Scherhaufer, Patrick
Erschienen2014
UmfangVI, 122 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Windkraft, Energieraumplanung, Zonierung, Bundesländer
Schlagwörter (EN)wind power, energy planning, zoning, federal states
Schlagwörter (GND)Windkraftwerk / Raumordnung / Energieversorgung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-12120 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Die Zonierung als überörtliches Energieraumplanungsinstrument zur Flächenausweisung für Windkraftanlagen [2.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Anlehnung an supranationale als auch nationale Zielsetzungen strebt die Österreichische Bundesregierung eine Änderung des Energiesystems an. Aufgrund der Verknappung fossiler Energieträger, der oftmals politischen Instabilität der Herkunftsländer der importierten Energieträger und aufgrund der befürchteten negativen Auswirkungen durch den Klimawandel wurden in Österreich rechtliche Grundvoraussetzungen geschaffen, um Windkraft in Gunstlagen wirtschaftlich nutzen zu können. Mittlerweile sind in bestimmten Regionen Sättigungsgrade erreicht. Politische EntscheidungsträgerInnen sehen zusehends die Notwendigkeit, mittels überörtlicher Energieraumplanungsinstrumente die zukünftige Flächenausweisung zu regeln, da Windkraftanlagen beträchtliche Raum- und Umweltwirkungen mit sich bringen. Bisher durchgeführte, überörtliche Zonierungsverfahren der Bundesländer weisen zum Teil erhebliche Unterschiede auf. Im Zuge der vorliegenden Masterarbeit werden ausgewählte Zonierungsverfahren zur Windkraftnutzung untersucht, Stärken und Schwächen identifiziert und Empfehlungen für weitere Planungen abgeleitet. Als Datengrundlage dienen im Rahmen des Forschungsprojektes „TransWind“ durchgeführte ExpertInneninterviews, durch welche der Windkraftsektor in umfangreicher Breite abgebildet wird. Nach der Durchführung einer Inhaltsanalyse nach Meuser & Nagel sollen die gewonnenen Erkenntnisse wissenschaftlicher Literatur aus dem Feld der Energieraumplanung in föderalen Systemen gegenübergestellt werden. Dadurch sollen einerseits Erkenntnisse gewonnen werden, um bestehende Zonierungsverfahren bewerten zu können. Auf der anderen Seite sollen die gewonnenen Resultate dazu beitragen, zukünftige Planungen im Sinne der Einhaltung übergeordneter Natur-, Landschafts- und Umweltschutzziele gestalten zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Referring to supranational and national ambitions the Austrian Federal Government aspires a change in the energy system. Due to scarce fossil fuels, the political instability of some importing countries and the threats of climate change Austria accomplished legal requirements to implement wind power economically in suitable locations. Meanwhile a saturation level was reached at some places. Political decision makers see a need to regulate prospective land-use planning in the field of wind power as they bring along extensive spatial and environmental impacts. So far realized land-use plannings of the Austrian federal states in the field of energy differ considerably. As part of the master thesis, selected zoning procedures are examined. After that strengths and weaknesses are identified and recommendations for further plannings are made. In the course of the research project “TransWind” conducted expert interviews are used as a data basis. The experts interviewed operate in different areas of the wind energy sector so that a wide range of insights can be covered. After completion of content analysis (Meuser and Nagels approach), the attained knowledge will be contrasted with scientific literature in the field of energy planning in federal systems. Thereby, on the one hand the main target is to be able to evaluate zoning procedures. On the other hand decision makers could use the results of this research to better plan and organise future zoning procedures.