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Titelaufnahme

Titel
Untersuchungen zum Einfluss von Weidensträuchern auf den Bodenwasserhaushalt eines Hochwasserschutzdammes anhand von Lysimeterversuchen / eingereicht von Bettina Lukas
Weitere Titel
Studies on the effect of willow shrubs on the soil water balance of a flood control dam on the basis of Lysimeterexperiments
VerfasserLukas, Bettina
GutachterFlorineth, Florin
Erschienen2011
Umfang104 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Hochwasserschutzdamm, Lysimeter, Weidenbewuchs, Gräser- und Kräuter- Bewuchs, Versuchsanlage Deutsch Wagram
Schlagwörter (EN)flood protection dam, lysimeter, willow shrubs, grases and herbs, test-plant Deutsch Wagram
Schlagwörter (GND)Weide <Salix> / Hochwasserschutz / Damm / Bodenwasser
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-12099 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zum Einfluss von Weidensträuchern auf den Bodenwasserhaushalt eines Hochwasserschutzdammes anhand von Lysimeterversuchen [5.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zurzeit gibt es noch wenige wissenschaftliche Untersuchungen über den Einsatz und die Auswirkungen von Gehölzpflanzungen auf die Standsicherheit von Hochwasserschutzdämmen. Im Zuge dieser Arbeit wurde auf der Versuchsanlage in Deutsch Wagram (Niederösterreich) über Lysimeterversuche der Einfluss von zwei verschiedenen Bewuchsvarianten auf den Wasserhaushalt von Dämmen untersucht. Durch eine Reduktion des Bodenwassergehalts werden die Bodenstabilität und die Scherfestigkeit erhöht. Daher soll ermittelt werden, wie schnell und gut sich Bepflanzungen mit Weidensträuchern oder Gräsern und Kräutern auf den schweren Bedingungen die auf einem Damm herrschen, entwickeln und wie sehr diese dann zur Senkung der Bodenfeuchte und in weiterer Folge zur Erhöhung der Dammstabilität beitragen. Die Ergebnisse der ersten zwei Vegetationsperioden werden miteinander verglichen. Die Weidensträucher entwickeln sich im ersten Jahr besser als im zweiten. Ihr Blattflächenindex sinkt von der ersten auf die zweite Vegetationsperiode um mehr als die Hälfte. Die Gräser und Kräuter wachsen in beiden Vegetationsperioden sehr gut. Beide Bewuchsformen zeigen schon nach dem ersten Jahr ein starkes Wurzelwachstum. Bei der Weidenspreitlage macht die unterirdische Biomasse nach 15 Monaten mehr als die Hälfte der Gesamtbiomasse aus. Nach zwei Vegetationsperioden ist das Wurzelvolumen der Gräser und Kräuter in den ersten 10 cm Bodentiefe höher als das der Weiden. Die Gehölze dominieren hingegen in den tieferen Schichten ab 10 cm an ihrer Wurzelmasse. Bei den Gehölzen sowie bei den Gräsern und Kräutern treten während des gesamten Untersuchungszeitraumes von März bis Oktober 2010 kaum Sickerwasseraustritte auf. Der Bodenwassergehalt ist deutlich geringer als bei der unbewachsenen Fläche. Dies ist auf die starke Evapotranspiration beider Bewuchsformen zurückzuführen. Die Wasserspannung im Boden wiederum ist bei den Bepflanzungen deutlich größer, wodurch eine bessere Bodenstabilität gegeben ist.

Zusammenfassung (Englisch)

At this time there are less scientific analysis about the use and impact of grove plantations on the stability of flood protection dams. In the course of this thesis, the influence of two different plant cover variants on the water supply of dams has been investigated, in the form of Lysimeterexperiments on the test plant in Deutsch Wagram (Niederösterreich). Reducing the soil water content increases soil stability and consequently the shear strength. Therefore it was determined how quickly and well plantations with willow shrubs or grasses and herbs are and how they develop in serious conditions that prevail on a dam and how much they will be to lower the soil moisture and subsequently, to increase the dam stability. The results of the second growing season were compared with those of the first. The willow shrubs develop in the first year better than in the second. Their leaf area index decreases from the first to the second growing season by more than half. The grasses and herbs grow in both growing seasons, however, very good. Both growth forms are already in the first year after a strong root growth. At the willow shrubs the underground biomass after 15 months makes up more than half of the total biomass. After two growing seasons, the root volume of grasses and herbs in the first 10 cm soil depth is greater than that of the willow shrubs. The woods dominate on the other hand in the deeper layers of under 10 cm at its root-mass. Below 60 cm the root volume of grasses and herbs is very low compared to the shrubs. The amount of leachate of both plantings is while the entire study period, from March to October 2010, very low. The soil water content is significantly lower than in the non-planted surface. This is caused by the strong evapotranspiration, which is higher after 15 months by a multiple, than the evaporation of the unvegetated area. The soil water tension in turn is higher among the planting so many times, resulting in improved soil stability.