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Titelaufnahme

Titel
Entwicklung eines Konzepts zur Minimierung der Wildschäden und zur Verbesserung der Jagdattraktivität für Jagdpächter : Österreichische Bundesforste AG, Forstbetrieb Waldviertel - Voralpen / eingereicht von Bernd Schreiber
VerfasserSchreiber, Bernd
GutachterReimoser, Friedrich
Erschienen2007
UmfangGetr. Zählung : Ill., zahlr. graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Forstwirtschaft Verbiss Jagdrevierkonzept
Schlagwörter (EN)Forestry Browsing Hunting-ground-concept
Schlagwörter (GND)Waldviertel / Jagdrevier / Planung / Wildverbiss / Reduktion / Jagdpacht / Interesse / Optimierung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11903 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung eines Konzepts zur Minimierung der Wildschäden und zur Verbesserung der Jagdattraktivität für Jagdpächter [9.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Forstbetrieb Waldviertel - Voralpen der ÖBf AG wurde Ende der 1990er Jahre ein Konzept zur Bearbeitung des Problembereichs Wald - Wild - Jagd erstellt. Damit sollte eine Reduktion der Verbissschäden und eine Erhöhung der Jagdattraktivität für die Pächter erfolgen. Die vorliegende Diplomarbeit sollte dieses "Jagdrevierkonzept" (JRK) weiterentwickeln. Die Bestandsaufnahme umfasste die Zielsetzung und Entwicklung des JRKs (Interviews), die Einstellung und Probleme der Jagdpächter (Fragebogen), sowie die Habitat- und Verbisssituation in ausgewählten Bereichen (Freilanderhebungen). Die Jagdpächter sahen in dem JRK kaum Vorteile für sich. Sie vermuteten Einschränkungen. In der praktischen Jagdausübung sahen sie Probleme durch die touristische Nutzung des Gebiets, aus ihrer Sicht unzureichende Infrastrukturmaßnahmen durch den Forstbetrieb, geringen Jagderfolg und zu hohe Jagdpacht. Dabei war aber ein hohes Kooperationsinteresse vorhanden. Die Interviews zeigten die Wichtigkeit einer konsequenten Zielformulierung und Dokumentation. Als Problem wurden die hohe Arbeitsbelastung der Revierleiter und deren möglicherweise daraus resultierende Ablehnung des JRKs gesehen. Erforderlich sind eine Verbesserung der Kommunikation mit den Jagdpächtern und operationale Parameter für die Weiterentwicklung des JRKs. Die Freilanderhebungen zeigten sowohl eine hohe Verbissschadendisposition als auch hohe Verbissintensität. Für die Pächter bedeutet das JRK eine Möglichkeit für bessere Information und Betreuung, objektivierte Verhandlungsbasis und mehr Mitsprachemöglichkeiten bei der Planung. Diese Vorteile wurden von den Pächtern bisher jedoch meist nicht wahrgenommen. Dieser Nachteil sollte durch ein verbessertes Informations- und Kommunikationssystem ausgeglichen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the late 1990s the forest management unit "Waldviertel - Voralpen" as a part of the joint-stock company "Austrian Federal Forests" came up with a concept to deal with the problems "Forstry - Game - Hunting". The aim was to achieve a reduction in browsing and to improve the attractiveness of the hunting grounds. The diploma thesis on hand should take this "hunting ground concept" (HGC) to an improved level. The investigation consisted of information on the goals of the "HGC" (interviews), on the points of view and problems of the leaseholders of the hunting grounds (questionaire), as well as on the habitat and the browsing situation in select areas (fieldwork). The hunting leaseholders did not see any advantages in the "HGC". They assumed restrictions for temselves due to "HGC". They also stated problems for their hunting because of tourism in the area, of insufficient infrastructure development activities, of too few success in hunting and too high hunting leases. But they showed a high interest in cooperation with the foresters. The interviews showed the importance of a consequent formulation and documentation of objectives. Other important aspects were the high workload of the forest officials, that leads to their dissapproval of the concept, furthermore an improvement of the communication with the hunting leaseholders and operational parameters of the further developement of the "HGC". The analyses of the forest structure showed a high predisposition of the forest for browsing damage and a high browsing intensitiy in the investigated areas. For the hunting leaseholders the "HGC" means improved information and service, an objectified basis for negotiations and an increased voice in planning. These advantages have not yet been recognized by all of the hunting leaseholders. This drawback should be made up by an improved system of information and communication.