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Titelaufnahme

Titel
Ermittlung des Arbeitszeitbedarfs der Welser Abferkelbucht / vorgelegt von Paul Peter Pötz
VerfasserPötz, Paul Peter
GutachterQuendler, Elisabeth
Erschienen2012
Umfang95 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bio-Abferkelbucht, Welser Abferkelbucht, Zuchtsauenhaltung, Arbeitszeitbedarf, Ferkelproduktion
Schlagwörter (EN)organic farrowing pen, farrowing pen of Wels, breeding sows, work requirements, piglet production
Schlagwörter (GND)Sauenhaltung / Abferkelbucht / Arbeitszeitbedarf
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11679 Persistent Identifier (URN)
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Ermittlung des Arbeitszeitbedarfs der Welser Abferkelbucht [1.03 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Welser Abferkelbucht wurde gemäß den speziellen Bedürfnissen der Sauen und nach der neuen Bioverordnung entwickelt. Die Bucht zeichnet sich durch eine klare Trennung der Funktionsbereiche aus. Die Liegebox der Sau kann mit einem Deckel verschlossen werden. Die Messung der Arbeitsvorgänge, -teilvorgänge und -elemente erfolgte direkt am Versuchsbetrieb des LFZ Raumberg Gumpenstein in Wels. Die Arbeitszeiten wurden mit einem Pocket PC und einer Zeitmesssoftware gemessen und anschließend mit einem Tabellenkalkulationsprogramm statistisch ausgewertet. Die Sauen blieben am Versuchsbetrieb durchschnittlich nur 21 Tage in der Abferkelbucht und wurden danach mit den Ferkeln in einen Gruppensäugestall getrieben. Die Arbeiten wurden in Routine- und Sonderarbeiten unterteilt. Die Routinearbeiten setzten sich aus dem Futtertransport zum Stall, Füttern der Sau, Kontrolle der Sau und der Ferkel, dem Ausmisten des Auslaufes, dem Einstreuen des Auslaufes und dem Befüllen der Heuraufe zusammen. Der Arbeitszeitbedarf betrug bei der Welser Abferkelbucht rund 3,99 AKmin pro Sau und Tag. Verglichen mit dem Arbeitszeitbedarf der FAT Bucht kann dieser Wert als niedrig eingestuft werden. Die Sonderarbeiten setzten sich aus dem Impfen und Einziehen der Ohrmarken bei Ferkeln, der Kastration mit und ohne VNK, Bucht und Außenbereich waschen und die Vorbereitung der Bucht für die nächste Sau zusammen. Es ist darauf hinzuweisen, dass in die Untersuchung das Ein- und Ausstallen der Sauen nicht miteinbezogen wurden. Der Arbeitszeitbedarf betrug bei zwölf Ferkel, sechs davon männlich, mit Verabreichung eines Schmerzmittels rund 25,9 AKmin pro Sau und Durchgang und bei Kastration unter VNK und Schmerzmittelgabe rund 31,2 AKmin. Der Unterschied kam aufgrund der Verabreichung des Narkotikums zustande. Der Arbeitszeitbedarf betrug demnach ohne VNK rund 1,82 AKh pro Sau und Durchgang und mit VNK rund 1,90 AKh. Dieser Wert konnte aufgrund der Vergleiche mit der Literatur als sehr niedrig eingestuft werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The farrowing pen of Wels was constructed in such a way as to adapt to the special needs of sows and to also include the new terms of reference in organic farming. The housing system was characterised by three separate function areas. One of the advantages of the lying area was that it could be closed. All measurements of the working processes and the working elements were done by work observation directly in the housing system of “LFZ Raumberg Gumpenstein”. The working time was measured by means of a Pocket PC and a special measuring software. For the statistic analyse, EXCEL has been used. In the experimental farm, the sows were remaining only for 21 days in the farrowing pen. The working processes were subdivided into routine works and special works. The routine works consisted of transport of the food to the barn, the feeding of the sows, the controling of the sows and the piglets, the mucking out of the dung corridor, the intersperse of the dung corridor and filling the hay rack. The working time for the routine works needed per sow and day was 3.99 AKmin. In comparison with the FAT farrowing pen, this value can be considered as low. The special works included the inoculation of the piglets, putting in the earmarks, the castration of the male piglets with and without general anaesthesia, washing the whole pen and the dung corridor, and propagating the farrowing pen for the next sows. It should be noted that the putting down of the sows and the piglets in the barn was not included in the study. For twelve piglets, six of them male, the time required for castration per sow and passage was 25.9 AKmin without general anaesthesia. The castration using general anaesthesia took around 31.2 AKmin. The total duration without general anaesthesia took around 1.82 AKh per sow and passage and with general anaesthesia it took about 1.90 AKh. On basis of literature data for biological farrowing pen, this value could be classified as very lowly.