Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Ernährung - ein Recht für alle / Verf.: Stefan Kovacs
VerfasserKovacs, Stefan
GutachterGroiss, Ruth Elvira
Erschienen2011
Umfang131 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Recht auf Nahrung
Schlagwörter (GND)Ernährung / Menschenrecht / Rechtsfrage / Vereinbarung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11657 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Ernährung - ein Recht für alle [1.48 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Gründe, warum noch heute zirka 1 Milliarde Menschen hungern, sind vielfältig und komplex. Einerseits wächst die Bevölkerung gerade dort, wo die Ärmsten ohnehin schon hungern, andererseits ist die Verteilung der vorhandenen Nahrungsmittel nicht gerecht. Leider spielen für die Ursachen von Elend und Hunger auch Korruption und Kriege eine große Rolle. Ein Teil der Arbeit befasst sich mit den rechtlichen und ethischen Komponenten des Rechts auf Ernährung. Das Recht auf angemessene Ernährung ist ethisch gesehen das fundamentalste Menschenrecht. Dieses Menschenrecht inkludiert andere Rechte, wie z.Bsp. Recht auf Wasser, Recht auf Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Recht auf Bildung, Recht auf Land und Recht auf medizinische Versorgung und Gesundheit. Immer wieder werden von internationalen Foren (UN, WTO und NGOs) Gipfel einberufen, auf denen Beschlüsse gefasst werden, hochgesteckte Ziele gesetzt werden, die leider aus irgendwelchen Gründen nicht erreicht werden bzw. nicht erreicht werden können. Die neuen Technologien (Gentechnik) können einen wichtigen Beitrag zum Recht auf angemessene Ernährung leisten. Die Arbeit befasst sich auch mit der ethischen Dimension des Rechts auf Nahrung. Zum Auftakt der 65. UN-Generalversammlung fand vom 20. bis 22. September 2010 in New York der bislang letzte Millenniumsgipfel statt, in dem eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der Entwicklungsziele zehn Jahre nach ihrer Verabschiedung gezogen wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

One billion people are starving and the reasons are many and complex. On the one hand, the population is grows in the areas where the poorest people are already starving and on the other hand, the distribution of the available food is uneven. Unfortunately the causes of hunger and misery are exacerbated by corruption and war. Part of the thesis deals with the legal and ethical components of the right to food. The right to adequate food is ethically the most fundamental human right. This includes other human rights such as rights to water, equal rights between men and women, education, land, medical care and health. Time and again, international forums (UN, WTO and NGOs) convened summits on which decisions are taken where high goals are set, which unfortunately cannot be reached or achieved realistically. New technologies (genetics) can make an important contribution to the right to adequate food. The thesis also deals with the ethical dimension of the right to food. To kick off the 65th UN General Assembly (held from 20. to 22. September 2010 in New York during the Millennium Summit) held last year an interim report on the implementation of development goals from ten years ago was moved to its adoption.