Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Case study of post-fire fuel analysis and habitat structures, and pre-fire reconstruction in Bad Bleiberg, Southern Austria / presented by Franziska Hesser
VerfasserHesser, Franziska
GutachterVacik, Harald
Erschienen2011
UmfangXI, 137 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Waldbrand brennbare Biomasse fuel type Brandanfälligkeit Habitat Evaluierung Habitat Eignung Störung WÖBT Wildtiermanagement Capreolus capreolus Tetrao urogallus
Schlagwörter (EN)wildfire fuel analysis fuel load fuel type fire susceptibility disturbance, habitat evaluation habitat suitability WEST wildlife management Capreolus capreolus Tetrao urogallus
Schlagwörter (GND)Bad Bleiberg / Waldbrand / Habitat / Reh / Auerhuhn / Waldbrand / Brennbarer Stoff / Biomasse / Waldökosystem
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11645 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Case study of post-fire fuel analysis and habitat structures, and pre-fire reconstruction in Bad Bleiberg, Southern Austria [2.91 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der „Austrian Forest Fire Research Initiative“ (AFFRI) wurde eine Analyse von Brandgut im Wald in Österreich durchgeführt. Die Menge an verfügbarem Brandgut in Wäldern, vor allem Vegetation, Streu und Totholz, spielen eine wesentliche Rolle bei der Ausbreitung und dem Verhalten von Waldbränden. Gleichzeitig sind diese Waldressourcen und Strukturen wichtige Requisiten für die Habitateignung von Wildtieren. In diesem Zusammenhang wurden die „fuel types“, die das Brandverhalten beeinflussen sowie „Wildökologische Bestandestypen“ identifiziert. Ausserdem wurden die Bestandes- und Habitateigenschaften vor dem Waldbrand, der 2003 im Untersuchungsgebiet stattfand rekonstruiert. Unter Verwendung von Altersklassenkarten verschiedener Zeitreihen, war es möglich die Veränderungen der Habitatausstattung und damit der Eignung beispielhaft für Capreolus capreolus und Tetrao urogallus darzustellen. Im Durchschnitt wurden 4838kg/ha Trockenmasse in den unterschiedlichen Bestandestypen erhoben. Die Streu Fraktion < 0.6 cm macht dabei 56% der Gesamtmenge aus. Der Hauptanteil der auf der Untersuchungsflächen kartierten Losung stammt von Capreolus capreolus (52%), gefolgt von Rupicapra rupicapra (23%) und Lepus (18%). Die Anwendung von Daten der Analyse von Brandgut für Habitatstudien in der Wildtierökologie wird diskutiert. Eine direkter Transfer von „fuel types“ in die „Wildökologischen Bestandestypen“ ist im Rahmen dieser Studie allerdings nicht gelungen. Im Kontext der Beurteilung der Habitateignung kann die Abschätzung der Brandanfälligkeit von Wäldern aber neue Perspektiven für das Wildtiermanagement und den Naturschutz eröffnen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the course of the “Austrian Forest Fire Research Initiative” (AFFRI) a fuel analysis of forests in Austria was conducted. The fuel load in forests, especially vegetation, litter and downed woody material, play an important role in the spread and behaviour of wildfires. At the same time, these ecosystem resources and structures are important components of the habitat suitability for wildlife. Hence, corresponding fuel types, which contribute to fire behaviour, and habitat types in terms of “Wildlife Ecological Stand Types” were identified. Furthermore the fuel and habitat structures prior to the wildfire in 2003 were reconstructed. Using forest inventory maps from different time periods, it was possible to reveal the changes in habitat suitability due to the wildfire, exemplary for Capreolus capreolus and Tetrao urogallus. On average 4838kg/ha drymass have been measured in the different stand types. The fuel load < 0.6 cm makes up 56% of the total amount. The majority of pellets found originate from Capreolus capreolus (52%), followed by Rupicapra rupicapra (23%) and Lepus (18%). The use of fuel data for assessing habitat suitability is discussed. However, a direct translation of the fuel types to “Wildlife Ecological Stand Types” was not possible. In the context of the assessment of habitat suitabilities, the estimation of the fire susceptibility of forests can open new perspectives in wildlife management and nature conservation.