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Titelaufnahme

Titel
GIS-basierende Digitalisierung der Niederösterreichischen Fischereireviere : mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Fische und Fischereiwirtschaft / von Mathias Dattler
VerfasserDattler, Mathias
GutachterSchmutz, Stefan
Erschienen2012
UmfangV, 131 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Niederösterreich, Fischereirevier, GIS, Salmoniden, Klimawandel, Digitalisierung
Schlagwörter (EN)Lower Austria, fishing district, GIS, Salmonids, climate change, digitalisation
Schlagwörter (GND)Niederösterreich / Fischwasser / Geoinformationssystem / Aquatisches Ökosystem / Fische
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11629 Persistent Identifier (URN)
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GIS-basierende Digitalisierung der Niederösterreichischen Fischereireviere [4.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge des Klimawandels verändern sich die abiotischen Verhältnisse in den Österreichischen Fließgewässern. Höhere Lufttemperaturen haben einen Anstieg der Wassertemperaturen zur Folge, der wiederum die Fischfauna und ihren Lebensraum in den Fließgewässern, an denen die Fischereireviere liegen, stark beeinflusst. Kaltwasserliebende Salmonidenarten, deren Reviere eine ökologisch und sozioökonomisch wertvolle Ressource für die Fischereiwirtschaft darstellen, sind zuerst betroffen. Der elektronisch geführte Landesfischereikataster ist das wichtigste Verwaltungsinstrument der fünf Niederösterreichischen Fischereirevierverbände und hat nach dem geltenden Fischereigesetz eine kartographische Darstellung der Revierflächen zu enthalten. Bis dato wird ein analoges Kartenwerk, der Fischereiatlas, verwendet. In dieser Arbeit werden die Flächen der 452 Niederösterreichischen Fischereireviere mittels GIS digitalisiert. Darauf aufbauend werden fisch- und gewässerökologische Daten für 90% der Reviere erhoben und analysiert. Die kälteliebenden Salmoniden finden derzeit in 64% der Reviere, das sind ca. 5.700 Flusskilometer, einen potentiellen Lebensraum vor. Derzeit weisen um die 2.350km der Salmonidengewässer des Epi- und Metarhithrals eine mittlere Luft-temperatur (Juli) von 13C bis 19C auf. Eine Zunahme der Lufttemperatur um 4C würde einen Rückgang der Forellenregion um etwa 65% Prozent bedeuten. Die erhobenen Daten sollen vor allem als Basis für Fragestellungen der Fischereiwirtschaft in Bezug auf die Auswirkungen des Klima-wandels dienen.

Zusammenfassung (Englisch)

The abiotic circumstances in Austrian watercourses are altering because of climate change. Rising air temperatures bring about an increase in water temperatures, which in turn influences strongly the fish fauna and its living environment in watercourses, where the fishing districts are located. Salmonids, originated in cold water, whose districts are a valuable ecological and socio-economic resource for the fishing industry, are affected first. The digital federal state fishing cadastre is the most important management tool of the five Lower Austrian fishing district associations and has to include a cartographic image of the district areas, due to the existing fishing law. Until now, the fishing atlas, an analogue cartography, has been used. In this thesis, the areas of all 452 Lower Austrian fishing districts are digitalised by means of geographical information systems (GIS). Based on this, fish-ecological data for 90% of the fishing districts are collected and analysed. The cold water preferring Salmonids reveal currently a potential habitat in 64% of the districts, which conforms to approximately 5.700km of watercourses. At the moment ca. 2.350km of the Epi- and Metarhithral regions feature a mean air temperature in July of 13C to 19C. An increase in air temperature of 4C would represent a decline of 65% of river reaches in the trout-region. In the future, the collected data shall serve as a basis for questions of the fishing industry concerning the impacts of climate change.