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Titelaufnahme

Titel
Natural regeneration and protection efficiency of the upper montane forests in the Natural Forest Reserve Goldeck, Carinthia / submitted by Maria-Barbara Winter
VerfasserWinter, Maria-Barbara
GutachterVacik, Harald
Erschienen2009
UmfangIX, 72, VIII Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Picea abies; Schutzwald; Naturverjüngung; Naturwaldreservat; Südliche Zwischenalpen; Österreich
Schlagwörter (EN)Picea abies; Protection forest; Natural regeneration; Natural Forest Reserve; southern central Alps; Austria
Schlagwörter (GND)Österreichische Alpen / Hochwald / Fichte / Natürliche Verjüngung / Österreichische Alpen / Hochwald / Natürliche Vegetation / Schutzfunktion
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11525 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Natural regeneration and protection efficiency of the upper montane forests in the Natural Forest Reserve Goldeck, Carinthia [6.5 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zahlreiche Gebirgswälder schützen den Standort und darunterliegende Infrastruktur gegen negative Einflüsse von Naturgefahren. Naturverjüngung ist eine essentielle Voraussetzung für eine dauerhafte Waldbestockung und ununterbrochene Schutzerfüllung. Die Bedingungen für eine erfolgreiche Verjüngung der Gemeinen Fichte (Picea abies (l.) Karst.) in der hochmontanen Zone sind allerdings noch weitgehend unbekannt. Ziel dieser Studie war es darum den Schutzerfüllungsgrad unbewirtschafteter Waldbestände zu quantifizieren und die verjüngungsfördernden Standortsfaktoren für eine erfolgreiche Keimung und Etablierung von Fichte zu untersuchen und zu beschreiben. Die Untersuchungen wurden als Fallstudie an den nordexponierten Hängen des Naturwaldreservates Goldeck in Kärnten durchgeführt. Waldstrukturelemente wurden auf 30 systematisch angelegten 300 m2 großen Probeflächen aufgenommen, innerhalb deren insgesamt 480 Teilflächen für die Untersuchung von Keimlingen (0.25 m2) und mehrjähriger Fichtenverjüngung (1 m2) ausgeschieden wurden. Der aktuelle und zukünftige Schutzerfüllungsgrad wurde unter Annahme einer natürlichen Entwicklung innert der nächsten 50 Jahre anhand der NaiS-Richtlinien des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft aufgenommen. Binäre logistische Regressionsmodele wurden erstellt um den Einfluss kleinstandörtlicher Parameter auf die Fichtenverjüngung zu untersuchen. Das Vorhandensein von Verjüngung war signifikant an die direkte und indirekte Strahlungsintensität am Verjüngungsstandort gebunden. Geringe Humusauflagen waren mit niedrigen Keimlingszahlen verbunden. Bodenfeuchte und Hangneigung hatten eine signifikant negative Auswirkung auf das Vorhandensein von mehrjährigen Verjüngungspflanzen. Wohingegen der Deckungsgrad von Moosen einen signifikant positiven Einfluss auf das Vorhandensein mehrjähriger Fichtenpflanzen aufwies. Die starke Heterogenität der Waldbestände in denen Baumgruppen mit starkem Baumholz in unmittelbarer Nähe zu Verjüngungsinseln zu finden sind, setzt die Länge kritischer Perioden der Bestandeserneuerung mit geringem Schutzerfüllungsgrad herab.

Zusammenfassung (Englisch)

Many mountain forests growing in the European Alps protect the site, subjacent infrastructure and settlements against the impact of natural disasters. Natural regeneration is of prime importance for a permanent forest cover and continuous protection. The regeneration preconditions of Norway spruce (Picea abies (L.) Karst.) in the upper montane zone of the Austrian southern inner Alps are however insufficiently understood. The aim of this study was therefore to characterise favourable conditions of site factors for germination and establishment of Norway spruce and to quantify the protection efficiency of unmanaged forest stands in this zone. The case study was conducted on the north facing slopes of the Natural Forest Reserve (NFR) Goldeck in Carinthia. Forest structure was investigated on 30 regular sample plots 300 m2 in size, including 480 subplots of 0.25 m2 and 1 m2 where seedlings and saplings were recorded respectively. Binary logistic regression models were used to examine the importance of micro site characteristics on the occurrence of Norway spruce regeneration.The potential current and future protection efficiency under natural development was assessed following the NaiS-Guidelines of the Swiss Federal Office of the Environment. The existence of regeneration was significantly related to the amount of direct and indirect radiation at the position of the individual plant. Spruce germination decreased on thin humus layers. Spruce saplings were negatively linked to soil humidity and slope gradient but positively influenced by the dominance of mosses. The results of the protection efficiency assessment prove a satisfactory stability of the forest stands and good conditions for germination. Long, permanently unstocked gullies crossing the reserve and the absence of Silver fir (Abies alba Mill.) regeneration which would be part of the natural vegetation in the Galio rotundifolii-Abietum led however to deficiencies in protection performance. The forest stands of the reserve are characterised by a strong heterogeneity and un-even structure with groups of old trees next to regeneration patches. This will reduce the length of critical periods with low protection efficiency.