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Titelaufnahme

Titel
Bewertung der österreichischen Gewässerentwicklungskonzepte : im Rahmen der Umsetzungsziele der EU- Richtlinien WRRL (2000/60/EG) und HWRL (2007/60/EG) / eingereicht von: König Katharina
VerfasserKönig, Katharina
GutachterHauer, Christoph ; Habersack, Helmut
Erschienen2014
UmfangVII, 87 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gewässerentwicklungskonzept, Wasserrahmenrichtline, Hochwasserrichtlinie, Leitbilder, Fließgewässerentwicklung
Schlagwörter (GND)Österreich / Gewässerschutz / Hochwasserschutz / Wasserbau / Entwicklungsmodell
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11258 Persistent Identifier (URN)
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Bewertung der österreichischen Gewässerentwicklungskonzepte [1.16 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich wird das Gewässerentwicklungskonzept für übergeordnete langfristige flussgebietsbezogene Planungen herangezogen. Es erhebt den Anspruch unterschiedliche Nutzungsansprüche aufeinander abzustimmen. Die zentralen Komponenten bilden die Leitbildformulierung und das Maßnahmenprogramm, welche die Entwicklung des Gewässers steuern sollen. In den Jahren 2003 und 2011 wurden zwei für die Wasserwirtschaft wichtige Richtlinien in das österreichische Recht implementiert. Erstere bildet die Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG), welche den guten ökologischen Zustand bzw. Potenzial aller Oberflächengewässer als Ziel vorgibt. Letztere betrifft die Hochwasserrichtlinie (2007/60/EG), welche zum Ziel hat das Risiko hochwasserbedingter nachteiliger Folgen zu verringern. Beide Richtlinien geben die Erarbeitung von Plänen vor, zum einen der Nationale Gewässerbewirtschaftungplan (WRRL) und zum anderen der Hochwasserrisikomanagementplan (HWRL). Es besteht der Bedarf den Stand der Gewässerentwicklungskonzepte aufzuzeigen und sie auf ihre innere Konsistenz sowie auf die Äußere in Bezug auf die beiden europäischen Richtlinien zu überprüfen, da bisherige Arbeiten die Thematik nur am Rande behandeln. Die vorliegende Arbeit liefert mit Hilfe einer Aufarbeitung der Leitbilder und Maßnahmen mittels MAXQDA 2007 und eines Literaturreviews über das empfohlene Vorgehen an Fließgewässerprojekten Grundlagen für die Bewertung des Konzeptes an sich und in Bezug auf Synergien zwischen dem Konzept und den Richtlinien WRRL und HWRL. Es konnte aufgezeigt werden, welche Leitbilder zielstrebig mit entsprechenden Maßnahmen verfolgt wurden und werden und wo eine Lücke zwischen Leitbildern und Maßnahmen besteht. Anhand der Darstellung der jeweiligen Umsetzungsziele der Richtlinien wurde zudem ersichtlich, dass das Gewässerentwicklungskonzept einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung leisten kann. Der Vergleich des Konzeptes mit den ausgearbeiteten Checkpunkten zeigt, dass eine Vielzahl an wichtigen Themen in dem Gewässerentwicklungskonzept bereits umgesetzt werden, jedoch Verbesserungspotenziale vorhanden sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Austria uses the river development plan as superior long-term catchment based planning. It claims to coordinate different utilization demands. The key components are the formulation of the “Leitbild” and the program of measures, which are intended to control the river development. In the years 2003 and 2007 two important European guidelines for water management were implemented in Austrian law. The former is the Water Framework Directive (2000/60/EG), which sets the good ecological status or potential of all surface waters as a target. The latter concerns the Floods Directive (2007/60/EC), which has the goal to reduce the risk of adverse impacts of floods. Both directives define the drafting of plans, on the one hand the National Water Management Plan (WFD) and on the other the Flood Risk Management Plan (FD). The aim of the master thesis to show the status quo of water development concepts and to check their internal consistency, as well as on the exterior consistency with respect to the two European Directives, as previous works deal with the topic insufficiently. The master thesis provides the foundation to assess the concept and to show the synergies between the concept and the guidelines WFD and FD. The Thesis carries out a reappraisal of the “Leitbild” and the program of measures through MAXQDA 2007 and a literature review about elements of successful river projects. It could be shown which “Leitbild” are actively pursued with appropriate measures and where a gap exists between the “Leitbild” and the measures. Based on the goals of the directives it was also seen that the river development concept can make a significant contribution to the achievement of the goals. The comparison of the concept with the elaborated check points for a successful work showed that the concept is already very well thought out, but potential for improvement does exist.