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Titelaufnahme

Titel
Analyse der Auswirkungen von Klimafolgen auf das Linienpotential : am Beispiel von Lech und Schwechat / eingereicht von Georg Seidl
VerfasserSeidl, Georg
GutachterNachtnebel, Hans-Peter
Erschienen2011
Umfang189 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Klimawandel, Linienpotential, Lech, Schwechat,
Schlagwörter (GND)Lech <Fluss> / Wasserkraft / Klimaänderung / Abflussregime / Schwechat <Fluss> / Klimaänderung / Abflussregime / Wasserkraft
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-11112 Persistent Identifier (URN)
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Analyse der Auswirkungen von Klimafolgen auf das Linienpotential [5.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Um das hydroelektrische Potential in Fließgewässern auszuweisen gibt es unterschiedliche Methoden. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erfassung des Linienpotentials und zielt darauf ab, mögliche zukünftige Veränderungen durch Klimaeinflüsse anhand zweier Einzugsgebiete zu beschreiben. Als Dateninput dienten die über ein kontinuierliches Wasserbilanzmodell errechneten Abflüsse, deren Grundlage drei Klimaszenarien sind. Diese Datengrundlage wurde einem bestehenden Projekt welches die Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Hydrologie untersuchte entnommen. Die Qualität des geschätzten Linienpotentials ist stark von der Berücksichtigung der vorhandenen topographischen und hydrologischen Verhältnisse abhängig. Somit widmet sich ein entscheidender Teil der Arbeit der Analyse unterschiedlicher Ansätze der Linienpotentialermittlung. Durch den Ansatz unterschiedlicher Diskretisierungsmethoden in der Potentialermittlung wurde eine Methodik erarbeitet, welche es mit Hilfe des Hydrologischen Altas Österreichs erlaubt, das Linienpotential österreichischer Flusseinzugsgebiete in guter Qualität zu schätzen. Ebenso wurde auf die Potentialschätzung der Seitenzubringer eingegangen und auch hier unterschiedliche Herangehensweisen diskutiert und mit bestehenden Studien verglichen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen konnte das Linienpotential der beiden Hauptvorfluter Lech und Schwechat in den Klimaszenarien ermittelt und interpretiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

There are different methods to assess the hydropower potential of a river network. This study deals with the GIS based estimation of a rivers hydropower potential and aims to assess the respective impacts under climate change scenarios. As data input served the discharge, which was taken from another project which analysed the water balance components under climate change. The quality of the estimated rivers potential is highly dependant on the quality of the digital terrain model, especially the elvation of the river bed and the hydrologic conditions. Therefore a major part of this study is about the evaluation of different approaches to calculate a rivers hydroelectric potential. Under consideration of different discretization steps a methodology was developed which yielded reliable results based on the data of the hydrological atlas of Austria. The estimation of the potential of tributaries has also been taken into consideration. In this study the potential of the river Lech and the river Schwechat was estimated for recent and future hydrological conditions.