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Titelaufnahme

Titel
Untersuchungen zur Verbesserung des Nachweises von Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis an Tomanten-Jungpflanzen / eingereicht von Ljubica Petrina
VerfasserPetrina, Ljubica
GutachterBedlan, Gerhard
Erschienen2011
Umfang53 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis, Nachweis, Tomaten-Jungpflanzen, ELISA, PCR
Schlagwörter (EN)Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis, detection, tomato-seedlings, ELISA, PCR
Schlagwörter (GND)Tomate / Jungpflanzen / Clavibacter michiganensis / Nachweis
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10995 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zur Verbesserung des Nachweises von Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis an Tomanten-Jungpflanzen [1.12 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bakterienwelke der Tomaten führt weltweit zu erheblichen Ertragsverlusten. Es ist einQuarantäneorganismus. Der Nachweis von Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis ist an Tomatenjungpflanzen nicht immer möglich. Das Pathogen vermehrt sich sehr langsam und Symptome sind in der Regel erst bei der Bildung der ersten Früchte zu sehen. Da offenbar der Gehalt der Bakterien in den Jungpflanzen zu gering ist, um sie mit den derzeit praxisüblichen ELISA-Tests nachzuweisen, galt es, die Bakteriendichte zumindest auf die Nachweisgrenze der ELISA- Tests anzuheben. Zunächst wurden Tomatenjungpflanzen im DC-Stadium 23 mit verschieden konzentrierten Bakterienlösungen künstlich inokuliert. Anschließend wurden Blätter und Stängel getrennt untersucht. Die Ergebnisse aus den Blattproben waren jedoch in den Kontrollvarianten (8x108 cfu/ml) stets negativ, jene aus den Stängeln immer positiv. Daher wurden für die weiteren Untersuchungen nur mehr die Stängel der Jungpflanzen verwendet. Es wurden drei Grundverfahren alleine und in verschiedener Kombination untereinander angewendet, um den Gehalt der Bakterien im Presssaft der Pflanzen anzureichen, z. B. bebrüten bei Temperaturen 20 und 26 C, filtrieren und zentrifugieren. Als Kontrolle diente der Test direkt aus dem Pflanzensaft einer künstlich inokulierten Pflanze. Proben für den Nachweis mittels ELISA wurden 3, 5 und 7 Tage nach künstlicher Inokulation genommen. Von allen Varianten waren bereits bei einer inokulierten Bakterienkonzentration von 1,2 x 10 cfu/ml bei einer Probenahme 3 Tage nach Inokulation und einer Bebrütung des Presssaftes bei 20 C (16 Stunden), ein Filtrat dieses Presssaftes ebenfalls bei Inkubation bei 20 C (16 Stunden) sowie Filtrat + Zentrifugat bei 20 C (16 Stunden) als auch das Zentrifugat alleine bei 20 C (16 Stunden) im ELISA-Test positiv. Es konnte damit der Bakterientiter von eventuell in Jungpflanzen vorhandener Bakterien auf die Nachweisgrenze des ELISATests erhöht werden. Darüber hinaus gelang es auch einen Nachweis von Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis aus Jungpflanzen des DC- Stadiums 23 mittels PCR direkt aus Pflanzen zu führen. Die kostengünstigere Variante zur Testung von Tomatenjungpflanzen auf Befall durch Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis stellt der ELISA-Test dar.

Zusammenfassung (Englisch)

Bacterial cancer caused by Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis is one of the most serious tomato diseases, inducing substantial economic losses worldwide. It is a quarantine organism in European Union and in several other countries. There is no efficient suppression and no resistant tomato variety found. The detection of Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis is not always possible especially on tomatoseedlings. This slow-growing pathogen is hard to see, symptoms only appearing as plants approach maturity. Obviously very low level of bacteria is hard to detect with common ELISA test , so in this tests of detection improvement, intention was to raise bacteria concentration at least to threshold of common ELISA test. For a start, tomatoseedlings were inoculated with different bacteria dilutions. They were average 30 cm height (DC 23). The plants were inoculated by stabbing the stem at the height approximately 10 cm. Following, leaves and stems were tested separately. Results by leaves were always negative even by control dilution which was highest in this tests (8x108 cfu/ml) but results by stems were all positiv. Therefore, for following tests only stems of tomatoseedlings were used. The experiments were based on 3 methods, alone or among each other, to enrich bacteria concentration in plant sap. For example to incubate at 20 and 26 C, to filter or to centrifuge. As control, served direct test on plant sap from artificial inoculated plant. Samples for detection with ELISA Test were taken exact on 3, 5 and 7 days after infection. From all variants, by lowest used bacteria dilution 1,2 x 10 cfu/ml, even 3 days after infection following variants were positiv on ELISA test: incubated plant sap at 20 ( 16 hours), filtrate of plant sap also incubated at 20 ( 16 hours), filtrate + centrifugate at 20 ( 16 hours) as well as simply centrifugate incubated at 20 ( 16 hours). Therewith, bacteria reproduction was increased so that they could be detected by ELISA. In addition, Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis was successfully detected with PCR, direct from young plants about 30 cm height (DC 23). Favorable method to test tomatoseedlings represents ELISA testing method.