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Titelaufnahme

Titel
Einfluss von Silierzusatzmittel auf die Gärqualität und die Futterqualität von Nass- und Anwelksilagen / eingereicht von Elena Moitzi
VerfasserMoitzi, Elena
Betreuer / BetreuerinBuchgraber, Karl
Erschienen2008
UmfangVI, 135 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Grünland, Futterkonservierung, Silierzusätze
Schlagwörter (EN)grassland, forage conservation, silage additives
Schlagwörter (GND)Silierung / Zusatzstoff / Milchsäuregärung / Futtermittel / Qualität
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10974 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Einfluss von Silierzusatzmittel auf die Gärqualität und die Futterqualität von Nass- und Anwelksilagen [1.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Silierversuch S-54 wurde im Jahre 2005 am Institut für Pflanzenbau und Kulturlandschaft am LFZ Raumberg-Gumpenstein durchgeführt. Die Problemstellung im Silierversuch S-54 beschäftigte sich mit den Fragen, wie sich der Einsatz von Silierhilfsmittel und die Futterverschmutzung auf die Gär- und Futterqualität auswirkt und ob die Silierzusätze den ökonomischen Aufwand rechtfertigen. Die Wirksamkeit von unterschiedlichen Silierhilfsmittel wurde bei leicht und optimal angewelktem Dauerwiesenfutter untersucht. Als Silierzusätze wurden das Versuchsprodukt 1 (Milchsäurebakterienpräparat), EM-Multisil (effektive Mikroorganismen) und BioSil Liquid Plus (chemisches Siliersalz) eingesetzt. Das Ausgangsmaterial war ein Dauerwiesenfutter vom ersten Aufwuchs und das Grünfutter wurde auf die TM-Stufen 25 % TM und 32 % TM angewelkt. Als Versuchssilos dienten 60 Liter Weithalsfässer, 250 Liter PVC-Silos und ein Liter Einweckgläser. Es wurden sensorische, mikrobiologische und chemische Untersuchungen durchgeführt. Der pH-Wert wurde mittels eines pH-Meters während der gesamten Gärphase und nach der Entleerung gemessen. Statistisch wurden die Daten mittels einer einfaktoriellen Varianzanalyse (SPSS) durchgeführt. Zusätzlich wurden die Einflussfaktoren auf die Entwicklung von Buttersäure mittels einer multifaktoriellen Auswertung (General Linear Model-Modell) statistisch überprüft. Das Gärsäuremuster fast aller Varianten zeigte eine leichte Fehlgärung der Silagen auf. Nur das Produkt BioSil Liquid Plus konnte die Buttersäuregärung vollkommen unterbinden. Die hohe Futterverschmutzung wirkte sich negativ auf die Futterqualität aus, sodass die Energiekonzentration im Futter sehr niedrig war. Der Siliermitteleinsatz im Silierversuch S-54 wies nur für das Versuchsprodukt 1 (Anwelksilage) einen ökonomischen Vorteil auf.

Zusammenfassung (Englisch)

The silage experiment S-54 was carried out by the Institute of plant production and cultural landscape at the LFZ Raumberg-Gumpenstein. The main objectives of the project were to test the impact of silage additives on the fermentation process, the influence of forage contamination on fermentation and forage quality and the economic effect of silage additives. The effects of different silage additives were examined for differently pre-wilted forage samples. The test product 1 (lactic acid bacteria), EM-Multisil (effective micro-organisms) and BioSil liquid plus (chemical silage salt) were used as silage additives. The forage material origined from the first cut of a permanent meadow and was pre-wilted to 25 % and 32 % DM respectively. The forage samples were conserved in 60 litres barrels, in PVC tower silos with a volume of 250 litres and in 1 litre bottling glasses. Sensoric, micro-biological and chemical analyses were carried out. The pH value was measured by a pH-meter during the fermentation process and after the emptying of the silos. The data were statistically analysed with a one way ANOVA-procedure and in terms of the occurance of butyric acid with a multifactorial procedure (general linear Model) using SPSS. The results of the fermentation acid proportion indicated a mis-fermentation, in general. Only the additive BioSil liquid plus could reliably inhibit the production of butyric acid. The strong forage contamination showed a negative impact on forage quality and led to a very low energy concentration. Only the use of the test product 1 (in the pre-wilted silage) resulted in an economic benefit.