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Titelaufnahme

Titel
Modellierung alternativer Zuchtprogramme zur Optimierung des langfristigen Zuchtfortschrittes bei der Rasse Pinzgauer / verf. von: Tobias Fegg
VerfasserFegg, Tobias
Betreuer / BetreuerinFürst-Waltl, Birgit ; Schwarzenbacher, Hermann ; Fürst, Christian
Erschienen2014
UmfangVI, 79 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Optimale Genbeiträge, Pinzgauer, Zuchtprogramm
Schlagwörter (EN)optimum gene contribution, Pinzgau, breeding program
Schlagwörter (GND)Pinzgauer Rind / Zuchtprogramm
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10918 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Modellierung alternativer Zuchtprogramme zur Optimierung des langfristigen Zuchtfortschrittes bei der Rasse Pinzgauer [4.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zur Sicherung eines langfristigen Zuchtfortschrittes bedarf es der Erhaltung der genetischen Diversität bei gleichzeitiger züchterischer Verbesserung der Population. Der Ansatz der optimalen Genbeiträge (MEUWISSEN 1997) liefert ein Werkzeug mit dem beide Anforderungen erfüllt werden können. Für die österreichische Rinderrasse Pinzgauer wurden dafür in der vorliegenden Arbeit Jung- und Altstiervarianten mit verändertem Fremdgenanteil mithilfe des Computerprogramms EVA (BERG et al. 2006) modelliert. Die Vorteile der Selektion nach optimierten Genbeiträgen lagen in der Reduzierung des langfristigen Inzuchtanstiegs durch Minimierung der Verwandtschaft in den aktuellen Anpaarungen. Durch sinkende Bestandszahlen ist die Reduzierung der Inzucht von zentraler Bedeutung. Anhand der Versuchsvarianten konnte gezeigt werden, dass in Jungstiermodellen höhere Zuchtwerte bei niedrigeren Generationsintervallen erzielt werden können, dafür aber im Vergleich zu Altstiermodellen engere Verwandtschaften in Kauf genommen werden müssen. Der Vergleich mit den aktuell erzielten genetischen Beteiligungen aus den gezielten Anpaarungen zeigt das Potential der Optimum-Contribution-Selektion. Selbst ohne die Beteiligung einer Fremdrasse konnte durch diesen Ansatz ein besseres Verhältnis zwischen den erzielbaren Zuchtwerten und der durchschnittlichen Verwandtschaft erreicht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

To ensure long-term genetic gain there is need of conservation of genetic diversity and improvement of genetic level within a population simultaneously. The approach of optimum genetic contribution (MEUWISSEN 1997) is a tool which allows fulfilling both requirements. In this thesis models for proven bulls and test bulls for the Austrian dual purpose Pinzgau cattle breed were analysed. With the aid of the computer program EVA (BERG et al. 2006) alternatives with different amounts of admixture could be compared. The advantages of optimum contribution selection could be found in reducing the longterm increase of inbreeding by reducing relationship in recent matings.Through decreasing population size the minimization of inbreeding gains in importance. Models for test bulls seemed to generate higher merits at shorter generation intervals. Models for proven bulls performed better in reducing average relationship. Comparing models with recent genetic contributions of planned matings to produce young sires, the potential of optimum contribution selection could be made aware. Even models without the use of the foreign breed could show better relationships between merits and average relationship than the actual progeny of dams of sires.