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Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss der Mechanisierung im 20. Jahrhundert auf die Arbeit der Bäuerin : eine qualitative Befragung in der Gemeinde Windhagg bei Freistadt / verf. von: Karina Manzenreiter
VerfasserManzenreiter, Karina
GutachterVogel, Stefan
Erschienen2009
UmfangXI, 214 Bl.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Mechanisierung, Landwirtschaft, Bäuerin, Arbeitsteilung, Frauen- und Männerarbeit, maschinelle und händische Arbeiten, Arbeit der Bäuerin
Schlagwörter (GND)Österreich / Landwirtschaft / Mechanisierung / Arbeit / Bäuerin
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10606 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Der Einfluss der Mechanisierung im 20. Jahrhundert auf die Arbeit der Bäuerin [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die österreichische Landwirtschaft war in den letzten Jahrzehnten einem starken Wandel unterworfen. Seit dem zweiten Weltkrieg und verstärkt seit Ende der 1970er Jahre wurden die umfassenden bäuerlichen Handarbeiten zunehmend von Maschinen übernommen. Da seit jeher ein Großteil der händischen Arbeiten von Frauen verrichtet wurde, waren diese Veränderungen im Arbeitsbereich der Bäuerinnen besonders deutlich spürbar. In dieser Diplomarbeit wurde untersucht, ob und welchen Einfluss die Mechanisierung im 20. Jahrhundert auf die Arbeit der Bäuerin hatte. Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen einen negativen Einfluss der Mechanisierung auf die Arbeit der Bäuerinnen aufgrund des Verlusts an Arbeitsbereichen und einer verstärkten Zurückdrängung der Frauen in den Haushalt. Im empirischen Teil wurde untersucht, ob dieser Einfluss auch von Bäuerinnen aus der Mühlviertler Gemeinde Windhaag bei Freistadt bestätigt wird. Dazu wurden 10 qualitative Leitfadeninterviews mit fünf älteren Bäuerinnen (diese waren in den späten 1970er Jahren schon als Bäuerinnen tätig) und fünf jüngeren Bäuerinnen (diese befanden sich in dieser Periode noch im Kindes- oder Jugendalter) durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass die Mechanisierung im 20. Jahrhundert einen Einfluss auf die Arbeit der Bäuerinnen in der Gemeinde Windhaag bei Freistadt hatte. Dieser wurde jedoch, im Gegensatz zu den Ergebnissen des Theorieteiles, von den Bäuerinnen als fast ausschließlich positiv erlebt.

Zusammenfassung (Englisch)

In the last decades Austrian agriculture has undergone considerable change. From the Second World War, and predominantly from the end of the 1970s onwards, the extensive amount of rural manual labour was substituted by machines. Before, manual work had largely been carried out by women, and thus these changes particularly affected the domain of female farmers. This diploma thesis analyses the potential impact of mechanization in the 20th century on the work of female farmers. The results of literature research have shown a negative impact of the mechanization on the work of female farmers, due to a decrease in the number of work domains and women being increasingly forced into household work. The empirical part examines whether this impact was also confirmed by female farmers from Windhaag bei Freistadt, a municipality in the Mühlviertel. For this purpose, 10 qualitative interviews with five elderly female farmers (who already used to work as farmers in the late 1970s) and five younger farmers (who, at that time, were in their childhood or adolescence) were conducted. The outcome shows that the mechanization of the 20th century had an impact on the work of female farmers in the municipality of Windhaag bei Freistadt. However, this impact, as opposed to the outcome shown in the theoretical part, was almost exclusively experienced in a positive way.