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Titelaufnahme

Titel
Kolbenfusariosebestimmungen bei Mais am Feld : Untersuchung verschiedener künstlicher Inokulationsmethoden / eingereicht von Peter Pokorny
VerfasserPokorny, Peter
Betreuer / BetreuerinLemmens, Marc
Erschienen2013
Umfang51 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Maisresistenz, Kolbenfusariose
Schlagwörter (GND)Mais / Fusariose
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10426 Persistent Identifier (URN)
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Kolbenfusariosebestimmungen bei Mais am Feld [0.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Tatsache das mehrere Fusariumarten Mykotoxinbildner sind, kann dazu führen, dass bei einem höheren Anteil befallenen Erntegutes Gesundheitsprobleme bei Mensch und Tier auftreten können. Aufgabe der vorliegenden Masterarbeit war es die Resistenzmechanismen der Maishybriden zu untersuchen, das Resistenzniveau gegenüber Kolbenfusariose zu ermitteln, mit den Resistenzdaten der künstlichen Inokulationsmethoden zu vergleichen und mögliche Zusammenhänge aufzuzeigen. Weiters war es Aufgabe der Masterarbeit, herauszufinden welche der Hybriden sich für die Züchtung einer neuen Linie besonders gut eignen. Sowohl Seidenresistenz als auch Ausbreitungsresistenz der untersuchten Hybriden zeigten für alle Parameter signifikante Unterschiede. Die besten Genotypen waren SBL4, SBL12, SBL16, SBL17 und GK17 sowie GK20 und SBL1. Die Untersuchung der natürlichen Infektionsbedingungen der Genotypen zeigte, dass es einzig für die Befallshäufigkeit signifikante Unterschiede gab. Ein Vergleich der natürlichen Infektionsbedingungen mit den künstlichen Infektionen über den Seidenkanal und nach mechanischer Verletzung zeigte, dass außer zwischen der künstlichen Infektion mit F. verticillioides für Befallshäufigkeit und den natürlichen Infektionsbedingungen sowohl bei starker als auch bei der Gesamtinfektion keine guten Zusammenhänge zu finden sind. Die Untersuchung eines möglichen Zusammenhanges einer Resistenz gegen mehrere verschiedene Fusariumarten zeigte, dass es zwischen den Resistenzen gegen die verschiedenen Fusariumarten keine signifikanten Zusammenhänge gibt. Des weiteren zeigten die Untersuchungen dass die Seidenresistenz nicht mit der Körnerresistenz gekoppelt ist und dass daher beide Resistenzen in ausreichendem Niveau nötig sind um einen guten Maishybriden zu erhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

The fact that several Fusarium species are mycotoxin builders, can, at a higher infection level, lead to health issues in humans an animals. The goal of this work was to examine the resistance mechanisms of the maize hybrids, to evaluate the level of resistance against Fusarium ear rot, to compare the resistance data obtained with different artificial inoculation methods and to investigate possible correlations. Further we want to find out which of the hybrids would be suitable for breeding for a new lines. Silk and spreading resistance of the analysed hybrids showed for all parameters significant differences. The best genotypes were SBL4, SBL12, SBL16, SBL17 and GK17 but also GK20 and SLB1. The examination of the natural infections of the genotypes showed that only for disease incidence significant differences could be found. A comparison of the natural infection data with the artificial infection data over the silk channel and after mechanical wounding showed only significant correlations for the disease incidence between artificial infection with F. verticillioides and the natural infection conditions. The examination of a possible relation of a resistance against several different Fusarium species showed no significant correlations between the different Fusarium species. Furthermore, the data showed that the silk channel resistance is not coupled with the resistance to disease spread and that both resistance mechanisms must be combined in an appropriate level in order to get good hybrids.