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Titelaufnahme

Titel
Effects of conservation agriculture on surface termite activity in Central Mozambique / eingereicht von: Claus Putz
VerfasserPutz, Claus
Betreuer / BetreuerinLoiskandl, Willibald
Erschienen2008
UmfangX, 83 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)bodenschonende Landwirtschaft Infiltration Termiten
Schlagwörter (EN)conservation agriculture infiltration termites
Schlagwörter (GND)Moçambique / Konservierende Bodenbearbeitung / Mulchen / Termiten / Aktivität
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10340 Persistent Identifier (URN)
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Effects of conservation agriculture on surface termite activity in Central Mozambique [3.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Aufbringung von Mulch ist eine wichtige Komponente bodenschonender Landwirtschaft (LW), die weiters auf minimale Störung des Bodens und Fruchtwechsel basiert. Auf einer landwirtschaftlichen Versuchsanlage in Sussundenga in Zentralmosambik wurden die Wechselwirkungen zwischen bodenschonender LW und der Termitenaktivität erforscht. Der 2006 angelegte Versuch besteht aus sechs bodenschonenden Anbaumethoden mit verschiedenen Sämethoden und Fruchtfolgen und einem konventionell gepflügten Teil mit Mais. Die Oberflächen-Termitenaktivität wurde durch Zählung der Termitenlöcher in einem vordefinierten Raster auf jedem Feld durchgeführt. Zusätzlich wurde der potentielle Effekt der Termitenaktivität auf die Wasserinfiltration mit einem Mini-Regen-Simulator abgeschätzt. Die Ergebnise zeigen, dass die Termitenaktivitäten bei bodenschonender LW signifikant höher sind als auf den konventionell bearbeiteten Feldern. Nicht nur die Bearbeitungsmethode, auch die Art des Mulches der vorhergehenden Pflanze beeinflusste die Termitenaktivität. Termiten bevorzugten Mais und Bohnen mehr als Sonnenblumenreste. Zusätzlich bewirkte eine spätere Pflanzzeit und deshalb das nichtvorhandensein eines Schattens eine geringere Anzahl an Termiten auf einigen Feldern. Die höchste Termitenlochdichte wurde bei der Anbaumethode mit „Becken“ und die geringste Dichte bei konventionell gepflügten Feldern festgestellt. Kein signifikanter Unterschied konnte hingegen bei den Infiltrationsmessungen zwischen den bodenschonenden und den konventionell gepflügten Anbaumethoden festgestellt werden. Viele Einflussfaktoren, wie die Ausführung der Messungen selber und Wetter- sowie Bodeneinflüsse führten zu keinen direkten Zusammenhang. Dadurch konnte kein Einfluss einer höheren Termitendichte auf die Wasserinfiltration nachgewiesen werden. Diese Forschungsarbeit zeigt aber, dass bodenschonende LW bereits nach zwei Jahren Auswirkung auf die biologische Aktivität hat.

Zusammenfassung (Englisch)

Crop residues are crucial for Conservation Agriculture (CA), a cropping system based on minimal soil disturbance, residue retention and crop rotations. At Sussundenga Research Station situated in Central Mozambique, investigated we the effects of CA on termite activity. The trial established in 2006 on loamy soils consisted of six CA treatments with different seeding technologies and crop rotations (i.e. rotations of maize with sunflower and beans) and one conventionally ploughed (CP) treatment with continues maize cultivation. Measurements were taken in the second cropping season after the trial establishment (in 2008). Surface termite activity was recorded by counting termite holes in a predefined raster on each plot. Furthermore, potential effects of termite activity on water infiltration were measured with a mini-rainfall-simulator. The results show that surface termite activity is significantly higher on CA than on CP plots. Apart from tillage treatment, the type of residues retained from the previous crop was important for the extent of termite activity. Termites preferred maize stalks and bean residues over sunflower residues. The time of planting and therefore the missing shade in some treatments resulted in fewer termite holes. The highest termite-hole densities (61 holes/m) were found in manmade basins with maize, the lowest densities were found for conventional practice with continues maize cultivation (7 holes/m). More termites are active on CA plots with residue retention. During infiltration measurements no significant differences were found between CA and CP treatments. Many factors like measurement errors and weather events and soil behaviour influenced the results. Thus, no impact of higher amounts of termite holes on water infiltration was recorded. The study clearly shows that CA, already after two cropping seasons has an impact on biological activity.