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Titelaufnahme

Titel
From an economic viewpoint: generating and testing a calculation method for a cost-benefit analysis of homegardens : the profit situation of 10 farmers' homegardens in four municipalities of the administrative district Liezen, Styria / author: Viktoria Egger
Weitere Titel
Generating and testing a calculation method for a cost-benefit analysis of homegardens
VerfasserEgger, Viktoria
Betreuer / BetreuerinVogel, Stefan ; Vogl, Christian R.
Erschienen2014
Umfang94 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Hausgärten, Kosten- Nutzen- Rechnung, wirtschaftlicher Wert, Entlastung Haushaltsbudget
Schlagwörter (EN)homegardens, cost-benefit analysis, economic value, relief of household- budget
Schlagwörter (GND)Bezirk Liezen / Bauerngarten / Kosten-Nutzen-Analyse
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10304 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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From an economic viewpoint: generating and testing a calculation method for a cost-benefit analysis of homegardens [1.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hausgärten leisten einen wertvollen Beitrag zur Subsistenzwirtschaft von LandwirtInnen und sollen zudem deren Haushaltsbudget entlasten. Die in ethnobotanischen Untersuchungen häufig zur Anwendung kommende Methode zur Kalkulation dieser Entlastung beinhaltet aus betriebswirtschaftlicher Sicht jedoch nicht alle Kosten, welche durch die Kultivierung eines Hausgartens entstehen. Die vorliegende Studie, durchgeführt im steirischen Ennstal, setzt den Schwerpunkt auf die Erstellung sowie eine erste Plausibilitäts- und Anwendbarkeitsprüfung einer Methode zur Berechnung des „Betriebsergebnisses“ von Bauerngärten. Dazu werden sämtliche Kosten (für Wasserverbrauch, Arbeitszeit, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, jährliche Abschreibung, usw.) mittels Quadratmeterpreis auf die kultivierten und geernteten Pflanzenarten aufgeteilt und basierend auf deren jährlicher Erntemenge die Kosten der Selbstherstellung der Ernteprodukte berechnet. Ein Vergleich dieser mit den Supermarktpreisen der Produkte zeigt, dass nur zwei der zehn untersuchten Hausgärten einen Gewinn erwirtschaften. Somit besteht für acht von zehn LandwirtInnen kein ökonomischer Anreiz, ihren Hausgarten zu bewirtschaften. Betrachtet man dieses Ergebnis vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Hausgärten nicht nur zur Nahrungsmittelproduktion, sondern auch zum Zwecke der Erholung oder Zierde kultiviert werden, kommt man zur Schlussfolgerung, dass die in der vorliegenden Studie generierte Methode zu eng gegriffen ist, da sie zusätzliche Aspekte von Hausgärten als jene ökonomischer Natur nicht berücksichtigt. Daraus ergibt sich die Empfehlung für eine etwaige Weiterentwicklung der Kalkulationsmethode, auch jene Werte von Gärten, die nicht auf betriebswirtschaftlichen Überlegungen basieren, zu monetarisieren und als Nutzenfaktor mit den Kosten eines Hausgartens gegenzurechnen.

Zusammenfassung (Englisch)

Homegardens are meant to reveal a farmers household-budget and contribute to a gardeners subsistence. But seen from the economic perspective, the established method in Ethnobotany for calculating this contribution is short of detail and does not include significant economic operands. This study, conducted in the Styrian “Ennstal”, focuses on the generation and testing of a method for calculating the profit situation of homegardens from a purely economic point of view. Therefore several types of costs a homegarden can cause (costs of worktime, fertilizer, pesticides, seeds, water use, annual depreciation, etc.) are summed up and related to the annual harvests of the cultivated species based on a square-metre-rent. This price of self-production per unit compared to the prices of the species in the supermarket show, that only two of ten farmers gain a profit because of homegardening. Put into the perspective, that a homegarden meets the gardeners needs of food, medicine, recreation and aesthetics, leads to the conclusion that there is no purely economic inducement for farmer to cultivate a homegarden. Consequently, for an advance of the generated method other values of homegardens than the direct use value should be considered in any calculations. This could be for instance a monetization of the aesthetic value of ornamental plants defined as benefits, which reduce the costs of self-production.