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Titelaufnahme

Titel
Die Stickstoffversorgung bei nodulierenden und nicht-nodulierenden Sojabohnen : eine Phänotypisierung des Chlorophyll- und Proteingehalts / eingereicht von Hildrun Walter
VerfasserWalter, Hildrun
GutachterVollmann, Johann
Erschienen2009
Umfang39 Bl. : Ill, graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2009
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sojabohne Nodulation Stickstofffixierung Bildanalyse SPAD Chlorophyllgehalt Glycine max
Schlagwörter (EN)soybean nodulation nitrogen fixation image analysis SPAD chlorophyll content Glycine max
Schlagwörter (GND)Sojabohne / Wurzelknöllchenbildung / Stickstoffversorgung / Wurzelknöllchenbildung / Ausschluss / Sojabohne / Wurzelknöllchenbildung / Chlorophyllkonzentration / Wurzelknöllchenbildung / Ausschluss / Sojabohne / NIR-Spektroskopie / Chlorophyllkonzentration / Proteingehalt / Prognose
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-10068 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Die Stickstoffversorgung bei nodulierenden und nicht-nodulierenden Sojabohnen [0.66 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Sojabohne [Glycine max (L.) Merrill] besitzt die Fähigkeit, in einer Symbiose mit Bakterien Knöllchen zu bilden (Nodulation), die der Fixierung von Luftstickstoff dienen. Das Ziel dieser Studie war, nah-isogene nodulierende und nicht-nodulierende Sojabohnenlinien im Hinblick auf Blattchlorophyllgehalt, Reifezeit, Hülsenzahl, Tausendkorngewicht, Protein- und Ölgehalt der Samen zu phänotypisieren. Weiters wurde die Eignung von Bildanalyse zur Messung des Chlorophyllgehalts untersucht. Die nodulierenden Linien zeigten einen signifikant höheren Blattchlorophyllgehalt, eine höhere Hülsenanzahl und ein größeres Tausendkorngewicht, einen niedrigeren Samenöl-, aber einen höheren Samenproteingehalt im Vergleich zu den nicht-nodulierenden Linien. Die Reifezeit war sowohl von dem genetischen Hintergrund als auch vom Nodulationstyp abhängig. Die Bildanalyse bewährte sich als zuverlässige Methode zur Messung des Blattchlorophyllgehalts. Die SPAD-Werte und der Samenproteingehalt sind signifikant abhängig voneinander, so dass der Blattchlorophyllgehalt eine wirtschaftlich bedeutsame Vorhersage des Samenproteingehalts zulassen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

Soybean [Glycine max (L.) Merrill] has the ability to form root nodules in a symbiosis with bacteria from which it can gain a better nitrogen supply. The aim of this study was to phenotype nodulating and non-nodulating, near isogenic soybean lines with regard to leaf chlorophyll content, time to maturity, pod number, 1000 seed weight, seed protein and oil content. Further the suitability of image analysis for measuring chlorophyll content was tested. Nodulating lines had a significantly higher leaf chlorophyll content, higher pod number and 1000 seed weight, a lower seed oil content but a higher protein content as compared to non-nodulating lines. Time to maturity was influenced both by the genetic background and the type of nodulation. The image analysis was found to be a reliable method to measure leaf chlorophyll content. SPAD-values and seed protein content are significantly dependent on each other, so that known leaf chlorophyll content may allow an economically interesting prediction of seed protein content.