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Titelaufnahme

Titel
Einfluss des Aquapol-Geräte-Wirkfeldes auf Pflanzen / eingereicht von: Gerhard Spatzier
VerfasserSpatzier, Gerhard
Betreuer / BetreuerinKronberger, Winfried
Erschienen2007
Umfang106 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2007
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Aquapol Bodenbefeuchtung Bodenentfeuchtung
Schlagwörter (EN)Aquapol draining buildings device to increase the water content1
Schlagwörter (GND)Entfeuchten / Gerät / Wassermolekül / Polarisation / Nutzpflanzen / Boden
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9967 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss des Aquapol-Geräte-Wirkfeldes auf Pflanzen [6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Firma Aquapol beschäftigt sich mit der Gebäudetrockenlegung. Sie vertreibt ein innovatives Gerät, das Mauern trocken legt. Herr Ing. Wilhelm Mohorn, der Erfinder von Aquapol, wollte in Erfahrung bringen ob seine Geräte einen Einfluss auf Pflanzen haben oder nicht. Dazu wurden im Labor und im Freiland Versuche durchgeführt. Dabei wurde auch ein neuer Prototyp des Aquapolgerätes erforscht, welcher befeuchtend wirkt. Im Freiland wurden zwei Geräte, ein befeuchtendes und ein entfeuchtendes, auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche installiert. Im Jahr 2000 war dieses Feld mit Sonnenblumen und Gerste bebaut. Es zeigte sich ein deutlicher Unterschied der Biomassen zwischen der be- und entfeuchtenden Stelle in der Größe von bis zu 40%. Im Jahr 2001 wurde der Versuch ohne Geräte bei Weizen wiederholt. Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede. Im Jahr 2005 war das Feld wieder mit Sonnenblumen bebaut, die Aquapolgeräte waren installiert, aber in umgekehrter Reihenfolge. Wo also im Jahr 2000 das entfeuchtende stand, stand im Jahr 2005 das befeuchtend wirkende Aquapolgerät. Es zeigte sich aber kein deutlicher Unterschied zwischen der be- und entfeuchtenden Stelle. Allerdings war die Niederschlagsmenge in den Versuchsjahren unterschiedlich verteilt. Die Jahre 2000 und 2001 waren eher trocken aber im Jahr 2005 fiel um etwa 16% mehr Regen als in den Vergleichsjahren. Begleitende Bodenuntersuchungen bestätigen für 2005 einen höheren Bodenwassergehalt als in den Jahren 2000 und 2001. Wenn es nun eine Wirkung von Aquapolgeräten gibt, zeigt sich diese nur an eher trockenen Standorten. Sobald genügend Wasser im Boden vorhanden ist, was sich auch bei den Versuchen im Labor mit Stangenbohnen zeigte, ergibt sich kein erkennbarer Unterschied. Da im Zuge dieser Arbeit nur in einem Jahr Indizien für die Wirkung von Aquapolgeräten gemessen werden konnten, ist es notwendig zur endgültigen Klärung dieser Frage weitere Versuche durchzuführen.

Zusammenfassung (Englisch)

Aquapol, a company working in the field of draining buildings and walls, developed and distributes an device which drains the wall without using commonly known energy sources. The inventor of the Aquapol device, Ing. Wilhelm Mohorn, wanted to assess if his devices has an effect on plants. For that purpose tests in laboratories and in the field were carried out. In combination with these trials also a new prototype of Aquapol, a device to increase the water content of walls was tested. In the field test both devices (to lower and increase water content) were installed on land that is used for agricultural purpose. In 2000 sunflowers and barley were grown on this field and significant differences in the yields of up to 40% could be measured between the area where the device to increase and the area where the device to lower the water content was placed. In 2001 the trial was repeated growing wheat without placing Aquapol devises on the field. No significant differences in the yield were observed. In 2005 another trial took place growing sunflowers on the same field with both devices in place. However, this time the positions of the devices was exchanges. Thus, where in 2000 the device to lower the water content was places now the device to increase the water content was put and vice versa. This test did not show a recognisable difference in yield between the two areas. However, the distribution of precipitation was differently then in earlier tests. While 2000 and 2001 were rather dry years, in 2005 rainfall was about 16% higher than the average. Accompanying measurements confirm a higher level of soil water for 2005 than in 2000 and 2001. If there is an effect of Aquapol devices on plants this is only evident in relatively dry locations. If there is a sufficient amount of water in the soil no effects can be monitored. This was also confirmed by the results of laboratory tests on runner beans.