Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Weiterentwicklung von Skigebieten in Tirol : Skigebietserweiterungen und -zusammenschlüsse in Zusammenhang mit der Problematik der touristischen Mobilität ; dargestellt am Beispiel des Zillertals / Jasmin Rouhani
VerfasserRouhani, Jasmin
Betreuer / BetreuerinPröbstl, Ulrike
Erschienen2011
Umfang91, 16 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Skigebietserweiterung Skigebietszusammenschluss Raumordnungsprogramm betreffend Seilbahnen und skitechnische Erschließungen skitouristische An- und Abreise
Schlagwörter (EN)skiing area enlargement skiing area connection regional planning programme concerning cable cars and ski technical utilisation ski touristic arrival/ departure
Schlagwörter (GND)Tirol / Skigebiet / Entwicklung / Wintertourismus / Verkehrsaufkommen / Raumordnungspolitik
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9644 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Weiterentwicklung von Skigebieten in Tirol [3.01 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit untersucht mittels Literaturrecherche und Experteninterviews die Thematik der Skigebietsentwicklungen und -zusammenschlüsse in Österreich, Tirol und speziell am Beispiel des Zillertals. Außerdem wird eine Beziehung zur Problematik der skitouristischen An- und Abreise hergestellt. Es werden zwei Instrumente vorgestellt, um Skigebietsentwicklungen in Tirol zu steuern: Ein raumplanerisches Instrument, das Raumordnungsprogramm betreffend Seilbahnen und skitechnische Erschließungen und eine Naturschutzgebietskategorie, die sogenannten Ruhegebiete. Das Raumordnungsprogramm steuert nicht nur die weitere Skigebietsentwicklung, sondern legt auch für skitechnische Erweiterungsvorhaben Kriterien für Verkehrsmaßnahmen fest. Das Fallbeispiel behandelt das Zillertal, ein Seitental des Inntals, in welchem der Wintertourismus eine bedeutende Rolle spielt. Die Arbeit greift die skitouristische Wachstumsspirale und die Verkehrsproblematik - beides raumordnerische Konfliktthemen des Tals - auf. Daran anschließend werden die Zusammenschlusspläne vom Inntal und Zillertal dargelegt. Die Arbeit zeigt, dass die Politiker und Politikerinnen sowie die Bewohner und Bewohnerinnen des Zillertals endlich beginnen müssen, umzudenken. Statt größeren Skigebieten sind Verkehrskonzepte und nachhaltige Verkehrslösungen notwendig, um die Touristenströme, aber auch den von den Einheimischen selbst produzierten Verkehr zu steuern. Diesbezüglich lässt sich eine mangelnde Umsetzungsbereitschaft erkennen, welche durch diverse Expertengespräche bestätigt wird. Die Arbeit schließt mit Lösungsansätzen für eine nachhaltigere wintertouristische Entwicklung im Großraum Zillertal.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis investigates the topic of skiing area development in Austria, Tirol and in the case study Zillertal by using literature research and experts interviews. Furthermore, this study deals with severe traffic problems. Two tools for steering the development of ski areas are introduced: The first tool is spacial planning, a programme concerning cable cars and ski technical utilisation, the second is a nature conservation strategy, using a category of protected areas so-called "tranquility areas". The spacial planning is not only steering the future ski area development but also sets standards for traffic issues when there are plans for new enlargements. The case study presents the Zillertal, a side valley of the Inntal, in which winter tourism plays a significant role. The theses illustrates the ongoing destination growth and increasing traffic jams in this area. The competition between the ski areas leads to strong local impacts. Furthermore the plan for a connection between Zillertal and Inntal are presented. Finally the theses summarizes the perception by local politicians and inhabitants of the Zillertal and shows that they have to rethink the situation. Instead of bigger ski areas there is a need for traffic concepts in order to manage and navigate the enormous touristic streams. But various expert interviews showed that a reluctance towards these conceptsis is dominating the situation and there is no willingness to implement a new sustainable development. This theses ends up listing possible solutions for a sustainable development for the winter tourism in the greater area of the Zillertal.