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Titelaufnahme

Titel
Das Image der österreichischen Landwirtschaft bei Jugendlichen der 10. und 11. Schulstufe aus bäuerlichem bzw. städtischem Umfeld / eingereicht von: Lukas Weninger
VerfasserWeninger, Lukas
GutachterHaas, Rainer
Erschienen2014
UmfangVII, 140, XXXII Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Image, Einstellung, Landwirtschaft, Jugend, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
Schlagwörter (EN)image, attitude, agriculture, youth, communication, public relations
Schlagwörter (GND)Österreich / Jugend <16-17 Jahre> / Einstellung / Landwirtschaft
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9578 Persistent Identifier (URN)
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Das Image der österreichischen Landwirtschaft bei Jugendlichen der 10. und 11. Schulstufe aus bäuerlichem bzw. städtischem Umfeld [5.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird das Image der österreichischen Landwirtschaft bei Jugendlichen der 10. und 11. Schulstufe untersucht. Dabei wird unterschieden zwischen Jugendlichen, die einen direkten Bezug zur Landwirtschaft haben und Jugendlichen ohne diesen. Erstere sind Jugendliche, die großteils auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen sind („bäuerliche“ Jugend). Die zweite Untersuchungsgruppe sind Schüler von allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) in Wien („städtische“ Jugend). Die beiden Forschungsfragen: 1. Welches Image hat die österreichische Landwirtschaft bei Jugendlichen? 2. Welche Unterschiede bestehen dabei zwischen bäuerlicher und städtischer Jugend? Die Hypothesen dazu: 1. Die Jugend in Österreich hat ein eher positives Image von der österreichischen Landwirtschaft. 2. Das Image der bäuerlichen Jugend von der österreichischen Landwirtschaft unterscheidet sich von jenem der städtischen Jugend. Die per Fragebogen erhobenen Daten wurden mittels eines semantischen Differentials gemessen. Die Auswertung umfasst eine Faktoren- sowie eine Varianzanalyse. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass die österreichische Landwirtschaft ein positives Image bei der Jugend in Österreich genießt. Gleichzeitig sind bei der städtischen Jugend teils Desinteresse sowie große Wissensdefizite gegenüber landwirtschaftlichen Themen feststellbar. Beide Hypothesen können daher angenommen werden. Das Image wird laut dem theoretischen Modell, das dieser Studie zugrunde liegt, einerseits aus mehr Informationen über die Landwirtschaft, andererseits aus zunehmendem Bezug zur Landwirtschaft positiv beeinflusst. Dort setzt die Öffentlichkeitsarbeit an. Denn oberstes Ziel der Kommunikation in der Agrarbranche muss sein, Jugendliche wieder mehr mit leicht verständlichen, objektiven Informationen über die Landwirtschaft zu versorgen sowie wieder mehr Bezug zur Landwirtschaft herzustellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study analyzes the image that adolescents from the tenth and eleventh educational level have towards Austrian agriculture. The students are categorized into two groups, those with a direct relationship with agriculture and those without. The first group of students attends agricultural secondary schools, and have for the most part, grown up on a farm („rural“ youth). The second group are students who are attending general grammar schools („urban“ youth). The two research questions: 1. What kind of image do the youth of Austria have towards Austrian agriculture? 2. What differences are there between rural and urban youth? The matched hypothesis: 1. The youth in Austria has a rather positive image in regards to Austrian agriculture. 2. The image of the rural youth about the Austrian agriculture differs in the image of the urban youth. A questionnaire has collected data and has been evaluated via a semantic differential. This is completed by a factor analysis and a variance analysis. One result is that Austrian agriculture does have a positive image for both youth groups defined. However, there is a partial lack of interest and also a lack of knowledge from the urban youth concerning Austrian agricultural subjects. Therefore, both of the hypothesis can be accepted. According to the underlying theoretic model of the study, the image is positively affected by more information about agriculture on the one hand, as well as bridging the gap between urban and rural, by respectively creating a more direct relationship to agriculture. The next step is then for public and media relations to take action. Therefore, a top goal in agricultural communication should be to supply urban youth with simple, understandable, objective information about agriculture, as well as to create opportunities to restore the relationship between urban youth and agriculture.