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Titelaufnahme

Titel
Effect of temperature on development of the microsporidium Nosema lymantriae and disease progress in the host Lymantria dispar / Sieglinde Pollan
VerfasserPollan, Sieglinde
Betreuer / BetreuerinSchopf, Axel
Erschienen2009
Umfang54 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Entwicklung, Lymantria dispar, Microsporidia, Nosema lymantriae, Temperatur, Wachstum
Schlagwörter (EN)development, growth, Lymantria dispar, Microsporidia, Nosema lymantriae, temperature
Schlagwörter (GND)Schwammspinner / Pathogener Mikroorganismus / Nosema / Temperaturabhängigkeit / Schwammspinner / Nosema / Pathogenese / Temperaturabhängigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9545 Persistent Identifier (URN)
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Effect of temperature on development of the microsporidium Nosema lymantriae and disease progress in the host Lymantria dispar [2.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Studie untersuchte ich den Einfluss der Temperatur auf die Entwicklung der entomopathogenen Mikrosporidie Nosema lymantriae und den Krankheitsverlauf im Schwammspinner, Lymantria dispar (Lep., Lymantriidae). Larven wurden mit einer Dosis von 1x10 Sporen infiziert und bei 18 1C, 21 1C bzw. 24 1C und 16 h L/8 h D gezüchtet. Die Temperatur wirkte sich signifikant auf den Infektionsverlauf aus. Bei höheren Temperaturen waren die verschiedenen Entwicklungsstadien der Mikrosporidie früher in Spinndrüsen, Fettkörper und Malpighischen Gefäßen vorhanden. Die Ausscheidung von Sporen durch den Kot erkrankter Larven erfolgte bei 24C sieben Tage eher als bei 18C sowie zwei Tage früher als bei 21C. Ebenso war die Menge freigesetzter Sporen signifikant von der Temperatur beeinflusst. Sie betrug in den ersten sechs Tagen des fünften Stadiums 2.710^7 7.010^6 bei 24C, 8.910^6 2.110^6 bei 21C und 3.110^6 1.510^6 bei 18C. Während nicht infizierte Larven mit steigenden Temperaturen mehr konsumierten und schneller wuchsen, war dieser Effekt bei infizierten Larven oft nicht signifikant. Darüber hinaus konsumierten infizierte Larven weniger und wuchsen langsamer als ihre uninfizierten Kontrollen. Infizierte Larven starben bei 24C etwa zwei Wochen früher als bei 21 und 18C. Der schnellere Krankheitsfortschritt hat Bedeutung für beide wichtigen Wege der horizontalen Übertragung von N. lymantriae, die einerseits mittels sporenhaltigem Kot infektiöser Larven sowie durch Sporen aus Kadavern verstorbener Wirtstiere geschieht. Der Übertragungserfolg wird unter anderem vom Zeitpunkt der ersten Sporenfreisetzung beeinflusst.

Zusammenfassung (Englisch)

In the present study, I investigated the influence of temperature on the development of the entomopathogenic microsporidium Nosema lymantriae and the disease progress in the gypsy moth, Lymantria dispar (Lep., Lymantriidae). Larvae were infected with a dose of 1x10 spores and reared at 18 1C, 21 1C and 24 1C, respectively, and 16 h L/8 h D. Temperature had a significant effect on the course of infection. At higher temperatures, microsporidian developmental stages were found earlier in silk glands, fat body and Malpighian tubules. Spore release through feces of infected larvae occurred seven days earlier at 24C than at 18C as well as two days earlier than at 21C. Also the amount of released spores was significantly influenced by temperature. During the first six days of 5th instar 2.710^7 7.010^6 spores were released at 24C, 8.910^6 2.110^6 at 21C and 3.110^6 1.510^6 at 18C, respectively. While control larva consumed more and grew faster with increasing temperatures, this effect was not significant in infected larvae. Overall, infected larvae consumed less and grew slower than uninfected controls. Infected larvae reared at 24C died about 14 days earlier than those at 21 and 18C. The faster disease progress is of importance for both pathways of horizontal transmission of N. lymantriae - spores are released with feces from living larvae and from cadavers after host death. Timing of the onset of spore release has an important effect on horizontal transmission success.