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Titelaufnahme

Titel
Erhebung des Abfallaufkommens und des Vermeidungspotentials bei Veranstaltungen mit dem Fokus auf Lebensmittelabfälle / eingereicht von Martin Richter
VerfasserRichter, Martin
GutachterPart, Florian ; Salhofer, Stefan
Erschienen2014
Umfang101 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Abfallvermeidung, Abfallaufkommen, Lebensmittelabfälle, Veranstaltungen
Schlagwörter (GND)Abfallvermeidung / Lebensmittelabfall / Veranstaltung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9248 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Erhebung des Abfallaufkommens und des Vermeidungspotentials bei Veranstaltungen mit dem Fokus auf Lebensmittelabfälle [2.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei Veranstaltungen ist mit Abfallarten wie haushaltsähnlichen Abfällen bzw. Restmüll, Altstoffen (Papier, Glas, Metall), Problemstoffen und Lebensmittelabfällen zu rechnen. Ziele dieser Arbeit sind, die Erhebung des Abfallaufkommens bei Veranstaltungen, die Ermittlung von abfallrelevanten Kennzahlen (z.B. Gramm Abfall pro Veranstaltungstag und Teilnehmer/in) und die Erarbeitung von Vermeidungsmaßnahmen für den Catering- und Veranstaltungsbereich. Lebensmittelabfälle, die im Fokus dieser Masterarbeit stehen, werden in Zubereitungsverluste (nicht vermeidbar), Speiseverluste (Tellerreste) bzw. Serviceverluste (teilweise vermeidbar) unterteilt. Neben Befragungen mittels teilstrukturierten Fragebögen der Veranstalter/innen und Cateringverantwortlichen wurden Sortieranalysen und Verwiegungen als Methoden zur Bestimmung des Abfallaufkommens und des Vermeidungspotentials gewählt und bei insgesamt drei Veranstaltungen (min. 65 - max. 550 Teilnehmer/innen) durchgeführt. Pro Teilnehmer/in und Veranstaltungstag wurde ein Abfallaufkommen zwischen 47 und 369 Gramm ermittelt. Diese Gesamtaufkommen setzt sich aus „Restmüll und anderen Abfällen“ (Siedlungsabfälle, Altstoffe, Problemstoffe) sowie Lebensmittelabfällen (Speise- und Serviceverlusten) zusammen. Insgesamt konnte bei Lebensmittelabfällen ein Aufkommen von 22 bis 369 Gramm pro Veranstaltungstag und Besucher/in erhoben werden. Teilweise wurden Vermeidungsziele von Abfällen bei den Veranstaltungen bereits realisiert. Vor allem im Cateringbereich lässt sich aber noch ein Vermeidungspotential für Abfälle erkennen. Aus diesem Grund wurde im Zuge dieser Arbeit ein Leitfaden für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen entwickelt. Vermeidungsmaßnahmen setzen im Bereich der „Forcierung von Eigenportionierung“, dem „Verstärkten Einsatz von wiederverwendbaren Dekorationselementen“, der „Vermeidung von vorbefüllten Gläsern im Schankbereich“, der "Weitergabe von Lebensmitteln" sowie bei der „Einsparung von Give-Aways“ an.

Zusammenfassung (Englisch)

At events you have to deal with various types of waste such as biowaste, food waste, recyclables (paper, glass and metal) etc. The goal of this master thesis was to study waste generation caused by congresses and events. Another goal was to deviate and develop waste prevention measures with focus on food waste. Food waste or food losses can be differentiated in preparation losses, leftovers / plate waste and serving losses. Whereas it is nearly impossible to avoid preparation losses of food. On the contrary, plate waste and serving losses at events can be reduced through adequate waste prevention measures. In order to get information about the events, food, location etc. the organizers and catering managers were interviewed with semi-structured questionnaires. The main methods used in this thesis to analyse the waste-emergence and the potential of waste prevention were sorting analysis and weighing of waste (in connection with ÖNORM S 2097). In total 5.71 kg 216.17 kg of waste was generated at these events. So each participant generated per day between 47 and 393 gram of waste. The generated waste at these events consists of biowaste, recyclables and food losses (plate waste and service losses). Overall food losses and food waste sum up between 22 and 369 gram per participant and day at the investigated events. At the investigated events some aims of waste prevention were already achieved, for example “strict use of reusable dishes and bottles”, “no use of cans and PET/PE-bottles” or “use of reusable cargo packaging”. However, regarding catering and events there is still high potential to prevent and minimise waste. Based on these findings a waste-guideline was developed as part of this master thesis. Measures like “promotion of self-service”, “increasing the use of reusable decoration elements”, “less/no filling of glasses in advance”, "passing food leftovers to social organizations" and “save in give-aways” would reduce the amount of waste at events.