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Bibliographic Metadata

Title
Potenziale und Hindernisse für die Direktvermarktung in den Berggebieten von Österreich und Südtirol / erarbeitet von: Markus Plankl
AuthorPlankl, Markus
Thesis advisorMeixner, Oliver
Published2013
Description96 Bl. : graph. Darst., Kt.
Institutional NoteWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Berggebiet, Österreich, Südtirol, Direktvermarktung.
Keywords (GND)Österreich / Südtirol / Ab-Hof-Verkauf
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9239 Persistent Identifier (URN)
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Potenziale und Hindernisse für die Direktvermarktung in den Berggebieten von Österreich und Südtirol [0.64 mb]
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Abstract (German)

Bergbauernbetriebe haben im Vergleich zu Nichtbergbauernbetrieben ein geringeres Einkommen aus der Land- und Forstwirtschaft. Direktvermarktung als Betriebskonzept kann die Wertschöpfung erhöhen, so zur Einkommenssicherung beitragen und folglich negativen Auswirkungen des Agrarstrukturwandels entgegenwirken. Forschungsgegenstand dieser Arbeit war, die Frage zu beantworten, welche Potenziale und Hindernisse für die Direktvermarktung in Berggebieten von Schlüsselpersonen aus einschlägigen Organisationen identifiziert werden. Leitfadengestützte Experteninterviews in Österreich und Südtirol und eine Inhaltsanalyse der transkribierten Experteninterviews gemäß dem Paradigma der qualitativen Sozialforschung ergaben, dass die Direktvermarktung in Berggebieten einer Reihe von Hindernissen gegenübersteht, die sich einerseits aus den Standortbedingungen und den Besonderheiten dieser Betriebe ergeben und andererseits aus der Direktvermarktung als Betriebskonzept selbst. Den Hindernissen stehen viele Potenziale, vor allem im Bereich der Konsumententrends gegenüber. Wie stark diese Potenziale genutzt werden können, hängt von der Erfüllung der notwendigen Voraussetzungen ab und muss betriebsindividuell beurteilt werden. Kooperationen sind in diesem Zusammenhang geeignet, um Defizite, die der einzelne Betrieb aufweist, zu kompensieren.

Abstract (English)

Farmers in mountainous areas have a lower income from agriculture and forestry than farmers in non-mountainous areas. Direct marketing is able to increase the income situation of farmers and to counteract negative effects of the agrarian structural change. The aim of this study is to answer the question of which potentials and hindrances for direct marketing in mountainous areas. They have been identified by experts from relevant organizations. Structured interviews in Austria and South Tyrol followed by a content analysis according to the paradigm of qualitative research were conducted. As a result, direct marketing in mountainous areas is confronted with various hindrances. These obstacles are due to specific characteristics of mountainous farms and to hindrances resulting from direct marketing as an operational concept itself. Hindrances are accompanied by various potentials, especially regarding consumer trends. To what extent these potentials can be exploited depends on the fulfillment of necessary requirements for direct marketing and must be analyzed individually for each farm. Cooperation is seen to be a useful instrument to compensate farm specific handicaps.