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Titelaufnahme

Titel
Wohnhaussanierung auf Plus-Energiestandard am Beispiel der Wohnhausanlage Hütteldorferstraße 252 in 1140 Wien / Georg Bleimuth
VerfasserBleimuth, Georg
Betreuer / BetreuerinTreberspurg, Martin
Erschienen2010
Umfang195 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2010
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Plusenergiestandard, Passivhaussanierung, Haustechnik, rechtliche Grundlage, Anlagentechnik
Schlagwörter (GND)Wien-Penzing / Haus / Sanierung / Passivhaus
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-9025 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Wohnhaussanierung auf Plus-Energiestandard am Beispiel der Wohnhausanlage Hütteldorferstraße 252 in 1140 Wien [6.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es ist ein Faktum, dass sich die Ansprüche der Gesellschaft ändern. In Zeiten der Ressourcenverknappung und der globalen Schadstoffbelastung kommt einer Sanierung von Gebäuden große Bedeutung zu. Dieser Umstand war Anlass zur Verfassung dieser Arbeit. Als Ziel ist die Entwicklung von Konzepten zur Wohnhaussanierung auf Plusenergiestandard im Bereich der Haustechnik zu nennen, die auch als Entscheidungshilfe für den Planer dienen soll. Ein wesentlicher Punkt dabei war die Beantwortung der Frage, ob eine Sanierung auf Plusenergiestandard in realistischer Weise machbar ist. Als Ausgangspunkt wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Neubau und Sanierungen erläutert. Unter Zuhilfenahme von Fachliteratur wurde ein Überblick über die Entwicklung der Energiekennzahlen geschaffen. Anschließend wurden die Möglichkeiten ausgelotet, mit denen ein Plusenergiestandard erreicht werden kann. Anhand einer Wohnhausanlage wurden 3 Anlagenvarianten berechnet und dimensioniert und die Energiekennzahlen auf primärenergetischer Basis miteinander verglichen. Diese Bilanzierung soll aufzeigen, ob Plusenergiestandard erreicht werden kann. Desweiteren wird dem Planer durch die ausgearbeiteten Varianten ein Entscheidungskriterium zur Verfügung gestellt. Es hat sich aufgrund der Bilanzierungen gezeigt, dass das Erreichen des Plusenergiestandards im Bereich des Möglichen liegt. Alle drei Anlagenvarianten weisen nach Durchführung der primärenergetischen Bilanzierung eine nicht ganz ausgeglichene Energiebilanz auf. Es wäre jedoch prüfenswert ob ein noch effizienterer Einsatz von Energie tatsächlich eine ausgeglichene Energiebilanz oder sogar einen Energieüberschuss erzielen könnte. Anzumerken ist allerdings, dass für die Bilanzierung nur Planwerte verwendet wurden. Abschließend ist zu sagen, dass die Schaffung von Gebäuden mit Plusenergiestandard noch stärker als bisher durch die öffentliche Hand unterstützt werden sollte. Das betrifft besonders den Bereich der erneuerbaren Energien.

Zusammenfassung (Englisch)

It is a fact, that building is not for eternity. Therefore, in times of scarcity of ressources and global pollution, renovating buildings gets more important. This was the decisive factor to write this diploma thesis. The main goal is the development of renovation concepts of apartment buildings in the area of plant engineering, which can be a decision support to the planner. Important is, to answer the question, if a renovation to plus energy-level can be realised economically. First the regulatory framework for new buildings and renovations as well as perspectives are given. An overview of the historical development of thermal characteristics is given. Afterwards the possibilities to achieve a renovation of buildings with plus-energy level are shown. Therefore projects, with demonstration character are presented. An apartment building in Hütteldorferstraße 252 (Vienna) was basis for calculating 3 different types of energy plants and the results were compared with each other. An accounting of primary energy was made. The results should identify, if a renovation to plus energy-level is possible. Furthermore with this tool, the planner gets a decision support in choosing one of the three types of energy plants. The results of all three energy plants show, that renovating a building to plus-energy level is hard to realise economically. All three types of energy plans show a disbalanced energy balance. Although it would be interesting to check if very efficient domestic appliances together with ecologically usage can balance this energy disbalance or can even produce more energy than used. At this point is has to be said, that only design values were the basis for the calculations. Finally can be said, that the renovation of buildings to plus-energy level should be supported by government even stronger. This specially concerns renewable energy.