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Titelaufnahme

Titel
Unterflurtropfbewässerung bei Wein im Seewinkel : Optimierung der Wasser- und Nährstoffversorgung durch neue Bewässerungs- und Monitoringsysteme / eingereicht von Reinhard Nolz
VerfasserNolz, Reinhard
GutachterKlik, Andreas
Erschienen2007
UmfangVI, 89 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Unterflurtropfbewässerung Bodenwassermessung Bewässerungsmanagement Nährstoffüberwachung
Schlagwörter (EN)subsurface drip irrigation soil water measurement irrigation management fertilization management
Schlagwörter (GND)Seewinkel / Weinrebe / Unterflurbewässerung / Tropfbewässerung / Nährstoffversorgung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8892 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Unterflurtropfbewässerung bei Wein im Seewinkel [3.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Weinbau wird Bewässerung vorwiegend zur Qualitätssicherung und Ertragsstabilisierung eingesetzt. Ökonomisch und ökologisch sinnvoll kann Bewässerung nur betrieben werden, wenn sie sich am Wasserbedarf der Weinrebe orientiert. Im Rahmen eines vierjährigen Projektes (2003-2006) kamen in mehreren Weingärten im Seewinkel neue Systeme zur Bewässerungssteuerung und Nährstoffüberwachung zum Einsatz. Ziel war eine optimale Versorgung der Rebe mit Wasser und Nährstoffen und gleichzeitig schonender Umgang mit Ressourcen (Wasser, Energie). Zur Messung des Bodenwasseranteils wurden FDR-Sensoren eingesetzt. Mehrere Messstationen dienten zur Aufzeichnung und Speicherung der Daten. Über ein Modem wurden die Bodenwasser-Messungen abgerufen und notwendige Bewässerungsmaßnahmen veranlasst. Ziel der Arbeit war die Optimierung der Bewässerung durch gezielte Steuerung. Bewässert wurde sowohl mit der bestehenden Tropfbewässerung als auch über ein neu installiertes Unterflurtropfbewässerungssystem, welches den Pflanzen das Wasser direkt in der Wurzelzone zuführt. Dadurch wird die Effektivität der Wasseraufnahme gesteigert und die Nutzung der Ressource Wasser optimiert. Für die Nährstoffüberwachung wurden im Laufe der Vegetationsperiode mehrmals Boden- und Blattproben genommen und in einem Labor untersucht. Auf Basis dieser Analysen wurden Düngeempfehlungen gegeben. Die angewendeten Bewässerungs- und Monitoringsysteme boten zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung der Pflanzenversorgung. In der praktischen Umsetzung gab es aber teilweise Schwierigkeiten, wodurch das Potenzial nicht voll ausgeschöpft werden konnte.

Zusammenfassung (Englisch)

In viticulture irrigation is primarily used for the purposes of quality assurance and yield stabilization. Irrigation can only be carried out in an economically and ecologically sensible way if it is oriented on the crop water requirement of grapes. In a four-year project (2003-2006) new systems of irrigation and fertilization management were implemented in several vineyards in Seewinkel. The project aimed at the optimal supply of the grapes with water and nutrients in combination with a sensible, economical use of resources (water, energy). Soil water content was measured with FDR sensors. The data were recorded and stored in several logger stations. Via a modem the soil water measurement data were transferred, and irrigation events operated. The objective of this work was to optimize irrigation through strategic management. Conventional drip irrigation as well as a newly installed subsurface drip irrigation system, which applies the water directly to the root zone of the plants, was used for irrigation. This helps to increase the efficiency of water uptake and to optimize the use of water. For nutrition management several soil samples and leaf samples were taken during the vegetation period and analyzed in a laboratory. These analyses were used as a basis for recommendations on fertilization. The irrigation and monitoring systems deployed provided several opportunities to optimize the water and nutrient supply of the plants. However, the full potential could not be reached due to difficulties in the practical implementation.