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Titelaufnahme

Titel
Untersuchungen zur Bekämpfung von Bremia lactucae im biologischen Salatanbau / vorgelegt von: Sebastian Rögl
VerfasserRögl, Sebastian
GutachterSteinkellner, Siegrid
Erschienen2015
Umfang94 Bl.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bremia lactucae biologischer Salatanbau Pflanzenstärkungsmittel Salatsorten
Schlagwörter (EN)Bremia lactucae organic lettuce growing plant strengtheners lettuce cultivars
Schlagwörter (GND)Kopfsalat / Biologischer Pflanzenbau / Falscher Mehltau / Pflanzenstärkungsmittel / Kopfsalat / Sorte / Biologischer Pflanzenbau / Falscher Mehltau / Resistenz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8862 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zur Bekämpfung von Bremia lactucae im biologischen Salatanbau [1.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bremia lactucae, der Erreger des Falschen Mehltaus am Salat, ist ein pilzlicher Schadorganismus, der in der Salatproduktion regelmäßig zu enormen Einbußen und auch zu totalen Ernteausfällen führt. Im konventionellen Anbau kann der Erreger mittels Fungiziden bekämpft werden, eine kurative Behandlung ist dabei aber oft nur bedingt erfolgreich. Im biologischen Landbau ist der Einsatz von Fungiziden nur sehr bedingt möglich. Feldhygiene und eine genaue Anbauplanung stellen hier die Grundlage zur Eindämmung bzw. Verhinderung des Auftretens von Falschem Mehltau dar. Darüber hinaus spielt die Wahl geeigneter, an den Standort angepasster Sorten mit Resistenzen gegen Bremia lactucae eine wichtige Rolle. Unterstützend kann auch der Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln (in Österreich Pflanzenhilfsmittel genannt), sowie von für den biologischen Anbau zugelassenen Pflanzenschutzmitteln wirken. Im Zuge dieser Arbeit wurden im Jahr 2010 zwei Untersuchungen zur besseren Kontrolle von Bremia lactucae im biologischen Landbau durchgeführt. Einerseits wurden 10 verschiedene Pflanzenstärkungsmittel in ihrer Wirkung gegen Bremia lactucae verglichen, andererseits wurden 24 verschiedene Salatsorten auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Falschen Mehltau getestet. Die Untersuchungen fanden an fünf verschiedenen Standorten in Österreich statt. Ausgewertet wurden beide Untersuchungen nach den Parametern Befallshäufigkeit, befallene Blätter pro Pflanze sowie Befallsstärke. Bei den Pflanzenstärkungsmitteln konnten zwar vereinzelt signifikante Unterschiede festgestellt werden, klare Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Mittel lassen sich daraus aber nicht ableiten. Der Vergleich der Salatsorten brachte hingegen einige sehr eindeutige Ergebnisse. So waren Sorten, trotz Resistenzgenen gegen Bremia lactucae, zum Teil zu 100 % befallen und praktisch nicht mehr erntefähig. Andere Sorten am selben Standort zeigten hingegen gar keinen Befall.

Zusammenfassung (Englisch)

Bremia lactucae, the pathogen of lettuce Downy mildew, is a fungus like organism, that regularly causes enormous losses of yield of world lettuce production. In conventional farming systems the pathogen can be treated with fungicides, but a curative treatment is hard to achieve In organic farming systems the use of fungicides to protect lettuce from Downy Mildew is very limited. Instead field hygiene and accurate cultivation plans are basic measures to reduce and prevent infections by Bremia lactucae. Even more important is the use of adequate lettuce cultivars, adapted to the regional conditions and resistant against the most popular strains of the pathogen. Another support may be the use of plant strengtheners and plant protection products allowed for the application in organic farming. For this master thesis two investigations concerning the control of Bremia lactucae in organic farming were carried out in 2010. One was the comparison of the effects of 10 different plant strengtheners against Bremia lactucae. The other investigation compared 17 different lettuce cultivars in terms of their resistances to Downy mildew. Research parameters in both investigations were frequency of infestation, mildewy leaves per plant and the intensity of infestation. Although some isolated significant differences could be determined between the plant strengthening products, it is not possible to make clear conclusions about the effectiveness to the different products. Further research will be necessary. The comparison of different lettuce cultivars showed some very distinct results. Some cultivars were infected up to 100 % and, despite resistance genes against Bremia lactucae strains, were unharvestable. Other cultivars showed no infestation at all. More research on this topic will be necessary as well, especially concerning breeding of new lettuce cultivars and resistances against new pathotypes of Bremia lactucae.