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Titelaufnahme

Titel
Waldbauliche Analyse von Femelhieben im Gebirgswald der Gemeinde Dalaas (Vorarlberg) / von Yilmaz Omar Bernd
VerfasserYilmaz, Omar Bernd
Betreuer / BetreuerinHochbichler, Eduard
Erschienen2014
Umfang136 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Waldbau, Gebirgswaldbewirtschaftung, Femelhieb, Naturverjüngung
Schlagwörter (EN)Silviculture, mountain forestry, group selection cutting, natural regeneration;
Schlagwörter (GND)Dalaas / Gebirgswald / Femelbetrieb / Natürliche Verjüngung / Schneise / Jagd / Bestandesdichte
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8418 Persistent Identifier (URN)
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Waldbauliche Analyse von Femelhieben im Gebirgswald der Gemeinde Dalaas (Vorarlberg) [5.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gerade im montanen Bergwald, welcher vielenorts eine Schutzwaldfunktion einnimmt, ist eine Holznutzung in Form von Femelhieben entlang von Seiltrassen ein Standardarbeitsverfahren, das bereits seit vielen Dekaden angewendet wird. Es treten jedoch häufig Verjüngungsprobleme auf, welche gerade in Schutzwaldgebieten ein hohes Potential an Naturgefahren nach sich ziehen und oft teure Ergänzungen in stark verunkrauteten, steilen und seichtgründigen Hängen zur Folge haben. Ziel der Arbeit ist es, die bestehenden Waldgesellschaften zu identifizieren, deren Verjüngungstendenzen sowie Präferenzen der Naturverjüngung und Einflussfaktoren der Naturverjüngung aufzuzeigen und auf Basis dessen, waldbauliche Maßnahmen und Behandlungsempfehlungen abzuleiten. Hierfür wurde an 110 Stichprobenflächen im Bereich des Dalaaser Gemeindewaldes, entlang von zwölf Seiltrassen, eingeteilt in drei unterschiedliche Wild- und Jagdbewirtschaftungszonen (WJZ), die vorhandene Naturverjüngung, als auch Standorts- und Bestandesparameter erhoben. Es zeigte sich, dass im montanen Bergwald sehr lange Verjüngungszeiträume von bis zu 50 Jahren bestehen. Insbesonders die jagdliche Bewirtschaftung hat, neben anderen Standortsfaktoren, wie der Ausrichtung der Seiltrasse und der Hiebsbreite für eine erfolgreiche Naturverjüngung der vorhandenen Baumarten einen sehr starken Einfluss. Die besten Ergebnisse konnten in der Zone mit intensiver Bejagung, bei einer Ausrichtung der Seiltrasse von Südwest nach Nordost, bei einer möglichst geringen Hiebsbreite erzielt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Especially in mountain forest, often with non timber benefits, forest utilization using group selection cutting in combination with cable logging is the working procedure since many decades. In many cases difficulties in reproduction appear, especially in non timber benefits areas, resulting in a high potential of natural disasters involving costly repair planting in weedy, steep slopes with minimal soil deeps. The objective of this thesis is to identify the existing forest community, to analyze the regeneration tendency and to identify preferences and influential parameters of the regeneration as a basis for deriving silvicultural measures and management recommendations. On 110 sample points, located in the area of the community forest Dalaas, along twelve cable logging places, the existing natural regeneration, stand and site attributes were collected. It can be shown, that in mountain forests the regeneration period can take at least 50 years and that there is a high influence on the success of natural regeneration especially from hunting intensity, the cutting direction and the cutting width. The best results could be found in the high intensity hunting area with a cutting direction from southwest to northeast and a minimal cutting width.