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Titelaufnahme

Titel
Determination of Gibberella ear rot resistance in new maize hybrids / written by Paulina Georgieva
VerfasserGeorgieva, Paulina
GutachterLemmens, Marc
Erschienen2015
Umfang125 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Mais, Zea mays, Fusarium graminearum, Gibberella ear rot, Kolbenfusariose, Resistenz
Schlagwörter (EN)maize, resistance assessment, hybrids, disease severity,
Schlagwörter (GND)Mais / Fusarium graminearum / Resistenz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8271 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Determination of Gibberella ear rot resistance in new maize hybrids [5.91 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kolbenfusariose, verursacht durch den Pilz Fusarium graminearum Schwabe (Teleomorph Gibberella zeae), gehört zu den wichtigsten Krankheiten bei Mais in Österreich. Durch Fusarium-Befall treten neben Ernterückgang durch vermindertes Korngewicht auch Qualitätsbeeinträchtigungen der Ernte auf, vor allem durch starke Belastung mit Mykotoxinen. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde eine Auswahl von 90 Maishybridsorten-Kandidaten für deren Zulassung hinsichtlich ihrer Anfälligkeit gegenüber Kolbenfusariosen untersucht. In einem komplett randomisierten Block-Design mit Nebelbewässerungssystem erfolgte die Inokulation mittels Besprühen mit Konidiensuspension (500.000 Konidien/ml) von Fusarium graminearum. Drei Milliliter des Inokulums wurden direkt auf den Seidenkanal des Maises im Stadium BBCH67 gesprüht. Um Vergleiche zwischen dem Resistenzverhalten der Sorten zu ermöglichen, wurde eine lineare Boniturskala verwendet und drei Hauptparameter (Prozentanteil erkrankter Kolben, Prozentanteil erkrankter Fläche der befallenen Kolben, Prozentanteil erkrankter Fläche gemessen über alle Kolben) sowie der Befall durch Larven des Maiszünslers (Ostrinia nubilalis, Hübner) evaluiert. Es wurde eine große Variabilität in der Anfälligkeit im untersuchten Sortiment gefunden. Manche Hybriden zeigten ein hohes Resistenzniveau. Es wurden auch moderate aber signifikante Korrelationen zwischen der kranken Fläche der kranken Kolben und dem Prozentanteil erkrankter Kolben (r = 0,31) sowie zwischen den Reifegruppen und dem Prozentanteil erkrankter Fläche der befallenen Kolben (r = 0,59) ermittelt. Auf Grund der Hybridleistung wurde eine Resistenzreihung festgelegt. Die Ergebnisse lassen zu, Hybriden mit einem guten Resistenzniveau aus den Hybridkandidaten zu selektieren und gleichzeitig die sehr anfälligen Genotypen zu eliminieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The pathogen Fusarium graminearum Schwabe (teleomorph Gibberella zeae) is the main causal agents of Gibberella ear rot (GER) in maize in the Austria. The quality of the harvested grain is heavily impaired due to reduced kernel size, reduced marketability and the toxin contamination with the immunsuppressive mycotoxin deoxynivalenol (DON). The goal of this master thesis was to evaluate the GER resistance of 90 new candidate maize hybrids for registration in Austria. The resistance to infection through the silk channel was assessed. The hybrids were grown in a randomized complete block and mist irrigation was used to promote infection. The maize plants were artificially inoculated with Fusarium graminearum (500.000 conidia/mL) by spraying 3 ml of the suspension directly on the silks without wounding at BBCH67 stage. Three main parameters (disease incidence, disease severity and disease intensity) were assessed and additionally the infestation of the European Corn Borer (Ostrinia nubilalis, Hübner) was recorded. Although all genotypes showed GER susceptibility, a large variation in resistance was found including some hybrids with a high level of GER resistance. The obtained data showed moderate but significant relationships between disease severity and disease incidence (r=0.31) and between the maturity group and the disease severity (r=0.59) of the hybrids. Based on the hybrid performance a standard competition ranking was carried out. The results enable to select hybrids with good GER resistance for registration in Austria and to discard the very sensitive candidates.