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Titelaufnahme

Titel
Monitoring ingenieurbiologischer Maßnahmen im Kühgraben im Nationalpark Gesäuse unter Berücksichtigung geomorphologischer Prozesse / vorgelegt von Marianne Ingrid Skacel
VerfasserSkacel, Marianne Ingrid
GutachterFlorineth, Florin ; Rauch, Peter
Erschienen2013
Umfang96 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ingenieurbiologie, Monitoring, Hangsicherung, Nationalpark Gesäuse, Kalkalpen, Wildbach
Schlagwörter (EN)soil bioengineering, monitoring, slope stabilisation, Gesäuse National Park, limestone alps, torrent
Schlagwörter (GND)Gesäuseberge <Nord> / Hangsicherung / Erosionsschutzpflanzung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8239 Persistent Identifier (URN)
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Monitoring ingenieurbiologischer Maßnahmen im Kühgraben im Nationalpark Gesäuse unter Berücksichtigung geomorphologischer Prozesse [19.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Untersuchungsgebiet im Kühgraben befindet sich in den nördlichen Kalkapen, im Nationalpark Gesäuse, und ist ein Gebiet mit rezenten geomorphologischen Prozessen im Gerinne und an den Hängen. Mit nur einer Ausnahme der ingenieurbiologischen Maßnahmen wurde die Funktionstüchtigkeit dieser mit "gegeben" oder "eingeschränkt" beurteilt. 66% der Ursachen von Schäden sind auf externe Randbedingungen zurück zu führen. 34% der Ursachen von Schäden sind auf innere Randbedingungen zurück zu führen. Am häufigsten treten prozessspezifische Schäden auf. Die auftretenden materialspezifischen Schäden beim Holz sind "Verwitterung/Vermorschung, physikalisch/biogener Holzabbau" und "Bauwerksverformung". Die materialspezifischen Schäden beim Stahl sind "Korrosion von Baustahl" und "Plastische Verformung oder Bruch durch mechanische Beschädigung". Die Sicherung der Hänge wurde mit den ingenieurbiologischen Maßnahmen Holzkrainerwände, Pilotenwände, Flechtzäune, Steckhölzer und Raubäume mittelfristig erreicht. In den Flächenabschnitten mit Seitenerosion und Erosionsflächen mit freigelegtem Lockermaterial kommen keine ingenieurbiologischen Maßnahmen mehr vor. Es wurde keine aktive Runsenbildung dokumentiert. Diesem Prozess wurde mit dem Einlegen von Raubäumen erfolgreich entgegen gesteuert. In den Hängen gibt es stabile Flächen, wo die Latsche (Pinus mugo) Abschnitte mit homogener Vegetation bildet. Diese gilt es zu fördern. Die in der ONR 24803 vorgeschlagene Aufnahmemethode zur Zustandserfassung der Wildbachverbauungsmaßnahmen beschäftigt sich mit Ausnahme von Holzkästen (Holzkrainerwänden) nicht mit ingenieurbiologischen Maßnahmen. Als Grundlage für die Ausarbeitung adaptierter Aufnahmeformulare ist sie dienlich . Die Ausarbeitung standardisierter AUfnahmeformulare für die Zustandserfassung ingenieurbiologischer Maßnahmen für einheitliches, periodisches Monitoring erscheint sinnvoll. Diese Ergebnisse dienen wiederum als Grundlage für die Weiterentwicklung.

Zusammenfassung (Englisch)

The investigated area within Kühgraben is situated in the northern limestone alps and is a region with current geomorphological processes in the channel and the side slopes. All but one of the soil beiengineering measures was identified as a successful or at least partially successful. 66% of the reasons for failure are due to extreme conditions. 34% are caused by inner constraints. Frequent process-induced damages mostly happens. The material-specific damages fo wood are "decomposition/rotten wood" and deformation while those of steel are "corrosion" and "plastic deformation or breach by mechanical damage". The protection of the slopes is achieved by soil beioengineering measures crib-wall, pile-wall, wattle fence, cuttings, and rought tree. No (more) soil bioengineering measures are present in areas with lateral erosion and areas of erosion with exposed unconsolidated material. Neither was gully formation observed. This was successfullly prevented by insertion of rough trees. Additionally, stable areas are present in the slopes. Mugo pine (pinus mugo) forms stable sections with homogenous vegetation around. This shoult be fostered. The suggested recording method of ONR 24803 is targeted to technical buildings no soil bioengineering measures except cribb-wall - neither in the channel nor outside. It is useful as a basis for creating admitting blank for soil bioengineering measures. A standardized recording form for condition acuisiton soil bioengineering measures for cyclic monitoring seems to be meaningful. The results from this condition aquisition provide as background for future development from soil bioengineering measures.