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Titelaufnahme

Titel
Entwicklung eines Wasserversorgungsverbandes anhand eines Fallbeispiels : Ist-Zustand, Strategien und Maßnahmen / eingereicht von: Sommer, Werner
VerfasserSommer, Werner
Betreuer / BetreuerinHaberl, Raimund
Erschienen2010
UmfangGetr. Zählung : 1 gef. Kt. ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Umweltwissenschaft_Wasserversorgung_Trinkwasserversorgung Liberalisierung Privatisierung Wasserverband Wassergenossenschaft Ressourcenschutz
Schlagwörter (GND)Wasserversorgung / Verbund / Problemanalyse / Strategische Planung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8142 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Entwicklung eines Wasserversorgungsverbandes anhand eines Fallbeispiels [2.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Trinkwasserversorgung wird als einer der wichtigsten Teile der Daseinsvorsorge in Österreich angesehen. Besonders in den ländlichen Gebieten sind die Versorgungseinheiten meist dezentral und klein und liegen im Verantwortungsbereich von Gemeinden, WG's oder privaten Haushalten. Diese kleinteiligen Strukturen sichern eine starke lokale Verankerung in der Bevölkerung und tragen so wesentlich zu einem nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen bei. Um aber eine nachhaltige Trinkwasserversorgung angesichts großer Konzerne, die in den Markt drängen, auch für zukünftige Generationen zu sichern, müssen diese kleinen Versorger in größeren Einheiten zusammenarbeiten um eine flächendeckende Versorgung zu ermöglichen, Wissensaustausch zu fördern und nicht zuletzt Economies of Scale zu nutzen. Die vorliegende Arbeit soll zeigen, wie ein lokaler Wasserverband als zentrale Management-Plattform für alle Versorger einer Region fungieren kann. Dazu wurde ein umfassendes Konzept für den 2005 gegründeten Wasserverband Weilhart entwickelt. Basierend auf einer eingehenden Datenerhebung wurde in mehreren Workshops inklusive SWOT-Analyse mit allen 5 Mitgliedsgemeinden ein detailliertes Programm für die zukünftige Tätigkeit des Wasserverbandes Weilhart erstellt. Das vorrangige Ziel dabei ist, die Koordination und Kooperation der lokalten Akteure zu verbessern und so die nachhltige Wasserversorgung in der Region auch für zukünftige Generationen zu sichern.

Zusammenfassung (Englisch)

Drinking water supply is considered to be one of the most important services for the public in Austria. Especially in the rural areas of Austria water supply facilities are mostly small and run by the local authorities, private cooperatives or home-owners. These small scale structures ensure a high involvement of the citizens and can consequently help to ensure the protection and sustainable use of resources. But to achieve the complex goal of ensuring supply with clean drinking water for future generations facing the competition of big companies entering the market, these small operators need to work together in larger units for better coordination an to make use of the economies of scale. It is also important to coordinate these small units to ensure nationwide access to a good water supply. The present thesis wants to show how a local water board can act as a central management platform for all actors in water supply. Therefore a concept for the future work of the 2005 founded 'Water Board Weilhart' was developed. Based on a detailed initiatory data collection several workshops, including a SWOT-Analysis, were held with all 5 member-communities of the 'Water Board Weilhart'. The outcome is a detailed program for the further activities of the 'Water Board Weilhart' that shall improve the coordination and cooperation between the local players in water supply and thus help to achieve the goal of sustainable water supply in the region.