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Titelaufnahme

Titel
Die Alm als Handlungsfreiraum für einen Hof : die Trennung von Wald und Weide am Beispiel einer Einforstungsalm im oberösterreichischen Ennstal / Verf.: Sophie Kickinger
VerfasserKickinger, Sophie
GutachterSchneider, Gerda
Erschienen2008
Umfang114 Bl. : 3 gef. Bl. ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Landschaftsplanung, Almwirtschaft, Handlunsfreiraum, Vegetationskunde
Schlagwörter (EN)alndscapeplanning, alpine pastures, vegeation mapping
Schlagwörter (GND)Kleinreifling / Almwirtschaft / Wald / Trennung / Weide <Landwirtschaft>
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8139 Persistent Identifier (URN)
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Die Alm als Handlungsfreiraum für einen Hof [6.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich in einer Fallstudie mit der Bedeutung der Almwirtschaft für eine Hofwirtschaft im oberösterreichischen Ennstal. Anlass für die Auseinandersetzung ist ein gegenwärtig laufendes Verfahren zur Neuregulierung der Almnutzungsrechte, das auch eine Trennung von Weide und Wald beinhaltet. Seit der Grundentlastung und der Entstehung der &#8217;modernen&#8217; Forstwirtschaft bestehen Bestrebungen vorhandene Nutzungsverflechtungen auf der Alm zu trennen. In so genannten integrierten Neuordnungsverfahren versuchen die zuständigen Agrarbehörden die rechtlichen Besitzverhältnisse zu klären und die Bewirtschaftungsbedingungen für Forst- und Almwirtschaft zu verbessern. In dem Fallbeispiel wird über eine baulich-räumliche Hofaufnahme, Gespräche mit den BewirtschafterInnen und Vegetationsaufnahmen auf der Alm ein Verständnis für die Wirtschaftsweise und die Prinzipien der betreffenden Hof- und Almorganisation erarbeitet. Darauf aufbauend werden die im Zuge des Verfahrens geplanten Veränderungen auf der Alm diskutiert und Folgen für die gesamte Hofwirtschaft prognostiziert. Ausgehend vom normierten Regulierungsverfahren werden über das reale Beispiel hinaus die agrarpolitischen Leitbilder und Werthaltungen hinter der funktionalen Trennung von Wald und Weide geprüft. Abschluss der Arbeit bildet ein landschaftsplanerischer Beitrag zum bestehenden Planungsvorschlag der Agrarbehörde. Im Sinne eines Offenhaltens von Handlungsspielräumen für die Almwirtschaft werden wo nötig Abänderungsvorschläge formuliert.

Zusammenfassung (Englisch)

This case study deals with the importance of alpine pastures for a farm in Ennstal/Upper Austria. Reason fort his study is an ongoing revue of the rights and regulations to use alpine pastures as well as the re-organisation of the land which includes the separation of woods and pastures. Historicly this approach goes back to the Grundentlastung&#8220; (JAHRESZAHL). Since then agricultural departments are trying to simplify the complexity of different uses of alpine pastures and through clarifying the legal circumstances, re-organisizing the land and entangling of different types of use. The case study is based on detailed surveys of the farm, interviews with the farmers and mapping of the vegetation of the alpine pasture which belongs to the farm. This approach provides a profound knowledge of the economy and organisation of the farm and the alpine pasture. Based on these results the author discusses the impact of the new regulations on the ecomomy of the farm as well as role models and values which are reflected in the regulation. The thesis ends with an alternative proposal for the re-organisation of the alpine pasture. The aim of this proposal is to maintain and provide economical and sustainable opportunities for the farmers.