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Titelaufnahme

Titel
Der japanische Garten im Wandel der Zeit / Verf.: Verena Hofstätter
VerfasserHofstätter, Verena
Betreuer / BetreuerinFrohmann, Erwin
Erschienen2008
UmfangVI, 184 Bl. : zahlr. Ill.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)zeitgenössischer japanische Garten traditioneller japanischer Garten japanische Gartenbaukunst japanische Gestaltungsprinzipien, - Gestaltungs Elemente
Schlagwörter (EN)modern japanese garden traditional japanese garden japanese garden design japanese design principles, - design elements
Schlagwörter (GND)Japanischer Garten / Gartengestaltung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8063 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Der japanische Garten im Wandel der Zeit [19.59 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gerade während des letzten Jahrzehnts gibt es neue Entwicklungen innerhalb der japanischen Gartengestaltung, welche, basierend auf den Prinzipien des traditionellen japanischen Gartens mit seinen entsprechenden Gestaltungsprinzipien, neue Akzente in der zeitgemäßen japanischen Gartenarchitektur setzen. Dieser Arbeit ist das Ziel zu Grunde gelegt, wichtige Gestaltungselemente des modernen japanischen Gartens vor dem Hintergrund traditioneller Gartenformen auszuarbeiten. Mit Methoden der Freiraumanalyse und über ExpertInneninterviews wurden japanische Gärten in Japan aufgenommen. Die Analyse des Raum- und Nutzungskonzeptes, der Einsatz von Gestaltungsprinzipien und Gestaltelementen zeigt, dass der zeitgemäße Garten untrennbar mit dem traditionellen verbunden ist. Am deutlichsten ist diese Aktualität in der Verwendung von Gestaltungsprinzipien, welche auf Kunstgriffe der japanischen Tradition beruhen, zu erkennen. Sowohl die aufgeführten Interviews mit den Gartenbaukünstlern und die detailreiche Beschreibung der Gartenbeispiele machen deutlich, dass gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen die japanische Gartenbaukunst verändert haben und neue, westliche Strömungen in der aktuellen Gartenbaukunst Einzug finden. Diese zeigen sich auch in der neuen Identität der Gartenarchitekten und einem veränderten Selbstverständnis der japanischen Gartenbaukunst. Die zahlreichen Abbildungen dieser Arbeit lassen die Hinwendungen zu zeitgenössischen Gestaltungsmöglichkeiten unter Beibehaltung traditioneller Formen ebenso erkennen. Offen bleiben die Fragen, ob Neues zu schaffen unter Beibehaltung von Tradition nicht allzu einseitig ist, ob Tradition mehr Begrenzung ist, oder eine wesentliche Bedeutung für die Identitätserhaltung japanischer Gartenbaukunst hat. Und schließlich, ob es hier eigentlich um Identitätserhaltung oder bildung gehen soll.

Zusammenfassung (Englisch)

Especially during the last decade, there have been new developments within Japanese landscaping which will emphasize the features of the Modern Japanese Garden, based on the principles of the Traditional Japanese Garden with its adequate design principles. The objective of this work is to frame the important design elements of the Modern Japanese Garden against the backdrop of traditional garden design. Throughout this thesis it will be exemplified that the modern and the traditional are inseparable. Most explicitly one will realize this currency in the use of design principles based on Traditional Japanese artifices. The mentioned interviews with the horticulturists as well as the detailed explanations of the garden examples explain that the social and cultural development has changed the Japanese horticulture and new western trends will become a part of the current horticulture. This shows in the new identity of the landscape gardeners and the changed naturalness of Japanese horticulture. The numerous images will demonstrate this steering towards modern design resources with the preservation of traditional forms. The following questions will remain open: will creating something new while preserving tradition be too singled-sided? Is tradition limiting or does it function to preserve the identity of Japanese horticulture? And ultimately, is it all about the maintenance or the formation of identity?