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Titelaufnahme

Titel
Potential zur Aufwertung bestehender öffentlicher Freiräume in gründerzeitlichen Stadtteilen untersucht am Beispiel des Wiener Akkonplatzes : ... von der Restfläche zum Freiraum / eingereicht von Martina Kremmel
VerfasserKremmel, Martina
GutachterLicka, Lilli
Erschienen2012
Umfang181 S. : 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Öffentlicher Raum, begrünter Straßenraum, gründerzeitliche Stadtteile, Aufwertung, nichtteilnehmende strukturierte Beobachtung, Verkehrszählung;
Schlagwörter (EN)Public open space, landscaped street area, "Gründerzeit" districts, reassessment, non-participatory structured observation, traffic count;
Schlagwörter (GND)Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus / Akkonplatz <Wien> / Stadtgrün / Freifläche
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8043 Persistent Identifier (URN)
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Potential zur Aufwertung bestehender öffentlicher Freiräume in gründerzeitlichen Stadtteilen untersucht am Beispiel des Wiener Akkonplatzes [33.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Urbanes Leben findet im öffentlichen Freiraum statt. Dieser ist sozialer Raum der Begegnung und wesentliches Element einer offenen, sozialen und demokratischen Gesellschaft. Zielsetzung dieser Masterarbeit war es Kriterien herauszuarbeiten, die wesentlich für qualitativ hochwertige öffentliche Freiräume sind. Die Masterarbeit richtet den Blick auf einen Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen begrünten Straßenraum in einem typischen Gründerzeitviertel. Die Forschungsfragen dieser Masterarbeit lauten folgendermaßen: Welches Potential besteht zur Aufwertung öffentlicher Freiräume in gründerzeitlichen Stadtteilen? Welche Bedeutung haben diese für die Bevölkerung in der Stadt? Wie könnte ein alternativer Entwurf für das gewählte Planungsgebiet aussehen? Die Fragestellungen wurden anhand unterschiedlicher Methoden bearbeitet, unter anderem waren dies eine Literaturauswertung, eine nichtteilnehmende strukturierte Beobachtung, eine Verkehrszählung und ein Dérive. In Bezug auf die Gestaltung des öffentlichen Freiraumes gibt es keine rechtlich bindenden Vorgaben. Der öffentliche Freiraum ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Darin ist festgeschrieben, dass die Benützung von Straßen zu verkehrsfremden Zwecken bewilligungspflichtig ist. Zielsetzungen und Leitbilder in Bezug auf den öffentlichen Freiraum sind in Richtlinien wie z. B. dem STEP 05 enthalten. Die Aufwertung des öffentlichen Freiraumes ist im STEP 05 im Zuge der sanften Stadterneuerung vorgesehen. Die gewählte Fragestellung ist also im Sinne des Stadtentwicklungsplanes relevant. Jan Gehl argumentiert, dass die Qualität eines öffentlichen Freiraumes zu einem wesentlichen Teil über die Nutzungsintensität bestimmt. Er muss mit Bedacht auf die Anforderungen der NutzerInnen als auch auf die ästhetische Qualität gestaltet werden. Durch eine entsprechende Gestaltung soll ermöglicht werden, sich sicher und bequem zu Fuß fortzubewegen, zu stehen, zu sitzen, zuzuhören und sich zu unterhalten. Am Akkonplatz ergab sich Handlungsbedarf in Bezug auf das Abbauen von Barrieren im Raum, die Vernetzung von Straßen- und Grünraum, die Neuorganisation des Verkehrsgeschehens, die Schaffung von Anreizen für eine vielfältige Nutzung, das Herstellen von Sichtverbindungen und das Fördern sowohl von kurzem und langem Verweilen.

Zusammenfassung (Englisch)

Urban life takes place in public open spaces. These are social spaces for gathering and represent a fundamental element of public, social and democratic society. The objective of this masters thesis is to outline the criteria fundamental to high-quality public open spaces. In this thesis a landscaped street area, which emerged in a typical Gründerzeit district at the beginning of the 20th century, is considered. A basis of general criteria, a detailed analysis of the planning area and an investigation of specific data for a particular public open space, Akkonplatz, in Viennas 15th district, resulted in a need for action concerning the precise design. The research questions of this thesis were as follows: what potential exists for the reassessment of public open spaces in Gründerzeit districts? What meaning do these spaces have for the city population? How would an alternative design for the selected area look? These questions will be interrogated using a variety of methods including a literature review, a non-participatory structured observation, a traffic count and a Dérive. There are no legally binding specifications relating to the design of public open spaces; it is governed by road traffic regulations, which stipulate that the use of streets for non-traffic purposes is subject to authorisation. Objectives and directives concerning public open spaces are set out in guidelines such as STEP 05 in which the reassessment of public open spaces is scheduled in the course of gentle urban renewal. The selected questions are relevant in terms of the urban development plan. Jan Gehl argues that to a considerable extent the intensity of use determines the quality of public open spaces. Their design must take the demands of both the users and aesthetic quality into consideration. Appropriate design should facilitate opportunities for safe and comfortable progress on foot, standing, sitting, belonging and for conversation. At Akkonplatz this resulted in a need for action concerning the removal of barriers in the space, the linking of streets and green spaces, the reorganisation of traffic movement, the creation of stimuli for diverse use, the establishment of sight lines and the fostering of short and long visits.