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Titelaufnahme

Titel
Instrumentelle und substanzielle Herausforderungen der Stakeholder-Beteiligung in regionalen, transdisziplinären Klimawandelprojekten : das Beispiel KlimaNetz / eingereicht von Heidelinde Grüneis
VerfasserGrüneis, Heidelinde
Betreuer / BetreuerinHogl, Karl
Erschienen2012
Umfang94 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Stakeholder, Beteiligung, Klimawandel, Anpassung
Schlagwörter (GND)Klimaänderung / Projekt / Beteiligung / Stakeholder
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-8029 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Instrumentelle und substanzielle Herausforderungen der Stakeholder-Beteiligung in regionalen, transdisziplinären Klimawandelprojekten [0.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vielschichtigen und komplexen Auswirkungen des Klimawandels erfordern für die Erarbeitung von nützlichem Wissen und praktikabler Lösungsansätze inter- und transdisziplinäre Forschungszugänge. Die Beteiligung von Stakeholdern ermöglicht dabei eine Berücksichtigung von lokalem Wissen und kann somit die Qualität der Forschungsprozesse und Ergebnisse maßgeblich erhöhen. Neben den Vorteilen, die Partizipation mit sich bringen kann, stellt sich jedoch auch die Frage nach den Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit geht dieser Frage auf instrumenteller und substanzieller Dimension nach und begleitet dazu das wissenschaftliche Projekt „KlimaNetz“. In KlimaNetz werden auf regionaler Ebene in zwei österreichischen Gemeinden Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im Bereich von Human- und Sozialkapital partizipativ erarbeitet. Anhand von zehn Kriterien der „guten“ Beteiligung, die vorwiegend auf Basis einer Literaturrecherche erarbeitet wurden, werden die Beteiligungsprozesse in KlimaNetz untersucht und daraus allgemein anwendbare Herausforderungen der Stakeholder-Beteiligung in regionalen, transdisziplinären Klimawandelprojekten abgeleitet. Dabei zeigt sich, dass eine unausgewogene Stakeholderselektion, knappe Projektbudgets, fehlende Motivation der Stakeholder, sowie die Tatsache, dass sich Menschen vom Klimawandel oft nicht betroffen fühlen, besondere Hürden der Stakeholderbeteiligung und des partizipativen Designs darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The complex climate change impacts require inter- and transdisciplinary research approaches for the production of useful knowledge. Participation enables the inclusion of local knowledge and thereby helps to increase the quality of the research process and outputs. Next to the obvious advantages of participation, however, a participatory approach is also fraught with certain challenges. In this master thesis these challenges are investigated on an instrumental and substantive dimension and on the basis of an empirical case study the research project “KlimaNetz”. In KlimaNetz two Austrian municipalities were selected, where adaptation measures to climate change in the area of human- and social capital through participatory processes should be developed. Ten criteria for “good” participation, which were mainly identified through a scientific literature research, will guide the in-depth analyses of the participatory processes in KlimaNetz and allow to derivate generally applicable challenges of stakeholder participation in regional, transdisciplinary climate change projects. The results show that biased stakeholder selection, limited project budgets, missing motivation of the stakeholders as well as the fact, that many people do not feel concerned about climate change, are the most relevant barriers for the stakeholder engagement and the participatory design.