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Titelaufnahme

Titel
Erhebung von Lebensmittelverlusten im ökologischen Gemüsebau / eingereicht von Franz Aunkofer
VerfasserAunkofer, Franz
GutachterFriedel, Jürgen Kurt ; Schneider, Felicitas
Erschienen2015
Umfang93 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Lebensmittelverluste, Lebensmittel, Verluste, ökologische Landwirtschaft, biologische Landwirtschaft, Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Salat, Karotten, Radieschen, Sellerie, Spargel, Kürbisse, vermeidbare Verluste
Schlagwörter (EN)Food losses, organic farming, potatoes, onions, tomatoes, lettuce, carrots, cultivated radish, asparagus, celery, pumpkins, avoidable losses
Schlagwörter (GND)Biologischer Landbau / Lebensmittelabfall
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7866 Persistent Identifier (URN)
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Erhebung von Lebensmittelverlusten im ökologischen Gemüsebau [1.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen Verluste. Diese Lebensmittelverluste führen zu zahlreichen ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgeschäden. Es wird geschätzt, dass weltweit etwa ein Drittel aller Lebensmittel auf dem Müll landet. Dennoch hat das Thema in Bezug auf die ökologische Landwirtschaft noch kaum Beachtung gefunden. Die Verluste entstehen auf dem Feld und im Nacherntebereich in den landwirtschaftlichen Betrieben. Es sollte herausgefunden werden, an welcher Stelle genau, sich die meisten Lebensmittelverluste ereignen, wie hoch diese sind, welcher Anteil davon vermeidbar ist und ob es Möglichkeiten gibt, die Verluste zu reduzieren. Dazu wurden neun Gemüsearten (Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Salat, Karotten, Radieschen, Sellerie, Spargel und Kürbisse) ausgewählt und ein Fragebogen erstellt, um bei den Produzenten das Verlustaufkommen zu erfragen. Im Mittel entstehen etwa 25% Verluste, wobei der Wert bei den Kulturen Salat und Radieschen sehr hoch und bei Sellerie und Tomaten eher niedrig ist. Dabei sind rund 30% vermeidbare- und 70% unvermeidbare Verluste. Diese Verlustniveaus ähneln anderen Schätzungen aus der Literatur zur konventionellen Landwirtschaft. Es konnten keine eindeutigen Unterschiede zwischen den Wirtschaftsweisen „ökologisch“ und „konventionell“ festgestellt werden. Einige Verluste könnten durch Prozessoptimierung in der Nahrungsmittelproduktion verhindert werden. Auch der Ausbau der Direktvermarktung, das Erschließen von Sekundärmärkten und eine bessere Kommunikation zwischen den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette können dazu beitragen, dass weniger Essen verloren geht. Angesichts einer steigenden Weltbevölkerung, die ernährt werden muss, sollte dem Thema Lebensmittelverluste in Zukunft mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

During the production of food losses are happening. Food losses lead to numerous negative consequences in a social, economical and ecological way. It is estimated that, on a global level, about one third of all food finally is wasted. Anyway until now this topic got only poor attention, especially in relation to organic farming. On farm level losses occur on the fields and on the farms itself at the postharvest treatment. It should be found out, at which stage exactly most food losses occur, how much losses there are, which part of the losses are avoidable and if there are possibilities to reduce these losses. Therefore nine different vegetables have been chosen (potatoes, onions, tomatoes, lettuce, carrots, radish, asparagus, celery and pumpkins) and questionnaire was developed to ask producers about the amount of their food loss level. The medium amount of losses is about 25%. There are especial high losses at lettuce and radish production and rather low losses at tomato and celery production. About 30% of all losses are avoidable and 70% are not. Those levels of losses are more or less related to other estimations on food losses in conventional farming, in literature. There was no clear difference between the production types “organic” and “conventional”. Some losses could be prevented by optimizing the process of food production. Also the development of direct marketing, finding new secondary markets and better communication between the different steps of the food life cycle chain, could be helpful that less food gets lost for nutrition. Facing a rapidly growing number of world inhabitants, who want to eat and drink, more attention should be given to the topic food losses in the future.