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Titelaufnahme

Titel
Präferenzmessung bei Landwirten zu gentechnisch veränderten Futtermitteln mithilfe der Limit Conjoint-Analyse / Martin Weigl
VerfasserWeigl, Martin
Betreuer / BetreuerinMeixner, Oliver
Erschienen2010
UmfangIX, 144 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Präferenzmessung, Landwirte, gentechnisch veränderte Futtermittel, Limit Conjoint-Analyse
Schlagwörter (GND)Viehwirtschaft / Futtermittel / Gentechnisch veränderter Organismus / Präferenz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7843 Persistent Identifier (URN)
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Präferenzmessung bei Landwirten zu gentechnisch veränderten Futtermitteln mithilfe der Limit Conjoint-Analyse [2.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge der Diplomarbeit wird Einfluss verschiedener Produktattribute auf die Kaufintention von Landwirten untersucht, am Beispiel des Produktes Sojaschrot unter besonderer Berücksichtigung der Produkteigenschaft "gentechnisch verändert". Die Landwirte (Face to face Befragung von Schweine- und Geflügelproduzenten aus den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark) mussten entsprechend der Methodik der Limit Conjoint Analyse zehn Produktkarten entsprechend ihrer Präferenz in eine Rangreihenfolge bringen, wodurch es möglich ist, die Teilnutzenwerte für die Produkteigenschaften und deren Bedeutung zu schätzen. Die tatsächliche Kaufbereitschaft der Schweine- und Geflügelproduzenten bezüglich des befragten Sojaschrotproduktes wurde durch die Legung einer sog. Limit-Card miteinbezogen. Im Rahmen der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass alle befragten Landwirte das Produkt Sojaschrot kaufen und nicht durch ein Sojaschrotsubstitut ersetzen würden. Die Ergebnisse der durchgeführten Limit Conjoint-Analyse unterstreichen vor allem den Einfluss der Gentechnikfreiheit und des Produktpreises, gefolgt von der heimischen Herkunft. Dem Eiweißgehalt (44% oder 49%) kommt eine geringere Bedeutung zu, der 49%ige Eiweißgehalt ist von untergeordneter Bedeutung.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to investigate the influence of various product-attributes on the farmers acquisition-intentions, demonstrated on the product soy-shred with special emphasis on GMO soy beans. Producers of pork and poultry from Austrias federal states Lower and Upper Austria and Styria have been consulted for a face to face interview. The farmers task was to rank ten product-cards in view of their preference, considering that there are partial utilities assigned to each product-attribute. Further, the willingness of the producers of pork and poultry to buy the soy-shred-product has been included by using a so-called Limit-Card. Results: The interviewed farmers are buying the product soy-shred; they are not intending to replace it with soy-shred-substitutes. The results of the used Limit Conjoint-analysis primarily emphasizes the influence of products free from genetic engineering as well as the product-price, followed by regional origin. The content of protein (44% or 49%) has a lower impact, the 49% protein-content is of secondary importance.