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Titelaufnahme

Titel
Resilience of farmers in mountainous regions : a case study in the Upper Austrian Stodertal / submitted by Alexandra Überbacher
VerfasserÜberbacher, Alexandra
GutachterVogel, Stefan ; Montgomery, Roy
Erschienen2013
UmfangVI, 82 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Mit dt. Zsfassung
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Landwirtschaft, Resilienz, farming system, Stodertal
Schlagwörter (EN)farming, resilience, farming system, Stodertal
Schlagwörter (GND)Stodertal / Berglandwirtschaft / Landwirt / Resilienz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7833 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Resilience of farmers in mountainous regions [0.61 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Jedes Jahr geben tausende europäische Landwirte ihre Betriebe auf, jedoch gibt es welche, die bis heute ihre landwirtschaftlichen Höfe weiterführen konnten. Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie die Bauern im Stodertal in Oberösterreich, trotz ständigem und unvorhersehbarem Wandel, die Existenz ihrer Höfe bis heute bewahren und somit ihre Lebensgrundlage und die vielfältigen Funktionen der Landwirtschaft erhalten konnten. Als Basis für diese Arbeit wurde die Resilienz von sozial-ökologischen Systemen herangezogen und auf einen kleineren Maßstab, das System des Bauernhofes, adaptiert. Im Stodertal wurden 12 qualitative Interviews mit den dortigen Landwirten und Landwirtinnen durchgeführt. Diese stellen die Basis für den empirischen Teil der Arbeit dar. Für die Analyse der Interviews wurde die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring gewählt. Die Ergebnisse zeigen, wie die Bauern es geschafft haben bis heute ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Dies war unter Anderem durch ihr Bewusstsein über stetigen Wandel und das Vorhandensein von Unvorhergesehenem sowie der Anpassungsfähigkeit an sich ständig ändernde Umstände möglich. Weiters stellte sich heraus, dass Erfahrung und Befolgung von Vorschriften, sowie die Bindung und Hingabe an das Bauernleben Faktoren sind, die an der Weiterführung der Betriebe beteiligt waren. Ebenfalls vorteilhaft für den Verbleib der Betriebe ist Autonomie, sowie andererseits Kooperationen und die Mitwirkung in Vereinen. Die Landwirte und Landwirtinnen im Stodertal nutzten verschiedene Einkunftsarten um ihr Überleben zu sichern dies beinhaltet auch Einkünfte die nicht aus der Landwirtschaft stammen. Dabei ist zu beachten, dass das Ausführen von mehreren verschiedenen Tätigkeiten nur möglich ist, wenn diese flexibel und untereinander kompatibel sind. Des Weiteren half stetiges Lernen sowie Wissenserwerb auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben und damit den landwirtschaftlichen Betrieb aufrecht zu erhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

In Europe, thousands of farmers are giving up their agricultural holdings every year. Nevertheless, there are farms which were able to persist to this day. This thesis examines how farmers in the Upper Austrian Stodertal, despite ongoing and partly unpredictable changes, were able to ensure a continued existence of their farms until today, thereby securing their livelihoods and the manifold agricultural functions. The basis for this research was the resilience of social-ecological systems, adapted to a smaller scale: the farming system. 12 semi-structured interviews were carried out to gather the information needed for this thesis. The interviews were conducted by the author in the Stodertal and were the basis for the empirical part. The interviews were analysed by use of the qualitative content analysis after Mayring. The results show how the farmers in the Stodertal were able to succeed in preserving their farms until today. This was possible, inter alia, by being aware of change and uncertainties, as well as adapting to change. Moreover, experience, subordination to policy regulations and the commitment of being a farmer helped them to preserve their farms. Self-organisation in terms of autonomy as well as cooperation and use of associations was beneficial for the continuation in farming. Farmers in the Stodertal have different income sources, including non-agricultural ones which allowed them to earn enough money to survive. Having different sources of income is only possible if every activity is flexible and compatible with the others. Furthermore, ongoing learning and knowledge acquisition made farmers be up to date and persist in farming until today.