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Titelaufnahme

Titel
Differences in tree and shrub species on farms in the East Mau Catchment, Kenya : considering agro-ecological zone and ethnicity / by Heidi Humer-Gruber
VerfasserHumer-Gruber, Heidi
Betreuer / BetreuerinFreyer, Bernhard
Erschienen2009
Umfang109 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kenia, East Mau Catchment, agroforst, Biodiversität, Naturschutz, Lebensgrundlage, Baumartenvielfalt, vielfältige Nutzung, lokales Wissen, livelihood, low input Landwirtschaft, qualitative Sozialforschung
Schlagwörter (EN)Kenya, East Mau Catchment, agroforestry, biodiversity, nature conservation, on-farm tree diversity, multipurpose uses, local knowledge, livelihood, extensive Landwirtschaft, qualitative research
Schlagwörter (GND)Distrikt Nakuru / Waldökosystem / Kleinbauer / Lokales Wissen / Baumart / Strauchart
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7607 Persistent Identifier (URN)
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Differences in tree and shrub species on farms in the East Mau Catchment, Kenya [1.46 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Viele Waldökosysteme von globalem Wert befinden sich in Gebieten mit hohen Populationsdichten, weitverbreiteter Armut und intensiver Landnutzung. Rasches Populationswachstum im östlichen Mau Gebiet (Nakuru, Kenia) führt zur Ausweitung des landwirtschaftlich genutzten Gebietes. Abholzung und intensivierte Kultivierung steiler Hänge ohne adequate Bodenkonservierungsmaßnahmen führt zu Bodenverarmung durch Bodenerosion. Degenerierte Bodenbeschaffenheit führt zu geringerem Ertrag und dadurch lokalisiert zu Hunger und Armut. Aus diesem Grund ist es notwendig mit alternativen landwirtschaftlichen Strategien, dieser Entwilcklung entgegen zu wirken. Agro-Forstlandwirtschaft verfügt über großes Potential Bodendegradation zu verhindern und wird immer mehr zum Instrument, um Biodiversität zu schützen und zu erhalten, und gleichzeitig Lebensgrundlagen nachhaltig zu verbessern. Um Agroforstwirtschaft zu implementieren, ist es notwendig die gängigen lokalen Landnutzungssysteme und den Umgang und die Wertschätzung der lokalen Bevölkerung in Bezug auf Artenvielfalt zu verstehen. Im östlichen Mau Gebiet leben fünf ethnische Gruppen als Kleinbauern mit sehr unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, landwirtschaftlichen Systemen und Pflanzenwissen. Das Ziel dieser Arbeit war es, unterschiedliche Preferenzen dieser Gruppen bezüglich Baum- und Straucharten aufzuzeigen. Die gesammelten Informationen beziehen sich auf die Verwendung der einzelnen Baum- und Straucharten, das lokale Wissen der Bauern bezüglich Erhaltung und Kultivierung des natürlichen Kapitals, und die lokale Wahrnehmung und Wertschätzung von Artenvielfalt und Umweltschutz. Standardisierte Interviews mit offenen und geschlossenen Fragen wurde mit 60 Kleinbauern aus zwei agro-ökologischen Zonen durchgefürht, die drei unterschiedlichen Kulturgruppen angehörten. Die befragten Personen, welche insgesamt 194, aus ihrer Sicht wertvolle Arten (davon 68 Baumarten) auf ihrem Besitz identifizierten, schätzen den Wald nicht nur aufgrund seines ökonomischen, sondern auch durch dessen ökologischen und kulturellen Wertes. Das größte Hindernis für vermehrte Aufforstung stellen fehlendes Know-How und Verfügbarkeit von Samen und Setzlingen dar.

Zusammenfassung (Englisch)

Many forest ecosystems of high global value are often located in areas with high population densities, widespread poverty, and intensive agricultural land use. Rapid population growth in the East Mau Catchment, has led to expansion of cultivation. Deforestation and intensified cultivation of steep slopes without adequate soil conservation measures results in soil impoverishment through soil erosion. Degraded soil condition leads to lower yields, and in turn localised hunger and poverty. Therefore there is an urgent need to develop alternative strategies to mitigate these problems. Agroforestry has a high potential to prevent soil degradation, is increasingly becoming an essential tool for achieving the goal of biodiversity conservation, and improving sustainable livelihoods. Understanding farmers strategies of managing on-farm tree diversity is important for successful implementation of agroforestry programs. In the East Mau Catchment five ethnic groups live as small scale farmers with diverse cultural backgrounds, farming systems and knowledge of plants. The aim of this study was to record the different preferences in tree and shrub species. Information was gathered on purposes of tree and shrub species, farmers knowledge on maintenance and cultivation of this natural asset, and their perceptions concerning the conservation of their environment. A survey was carried out by conducting 60 standardized questionnaires with closed- and open-ended questions, amongst farmers of three ethnical groups, situated in two agro-ecological zones.The farmers, who identified 194 valuable species (68 tree species) on their farms, are aware of the environmental, economic and cultural services of the forest. The major constraints for on-farm reforestation are lack of knowledge and accessibility of seeds and seedlings.