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Titelaufnahme

Titel
Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen : unter besonderer Berücksichtigung der Durchsickerung / eingereicht von Elke Ebner
VerfasserEbner, Elke
Betreuer / BetreuerinFlorineth, Florin
Erschienen2008
Umfang161 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Ingenieurbiologie, Hochwasser, Hochwasserschutzdamm, Gehölze, Gräser und Kräuter
Schlagwörter (EN)soil bioengineering, floodwater, levee, woody plants, grasses and herbs
Schlagwörter (GND)March <Fluss> / Hochwasserschutz / Damm / Gehölz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7504 Persistent Identifier (URN)
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Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen [15.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Arbeit werden die grundlegenden Begriffe, der Aufbau von Hochwasserdämmen und mögliche Versagensgründe erläutert. Zusätzlich werden die in der Fachliteratur beschriebenen positiven und negativen Auswirkungen von Gehölzen auf Dämmen erläutert und diskutiert. Das Thema Gehölzstrukturen auf Hochwasserschutzdämmen wird in der Fachwelt sehr kontrovers betrachtet. Die Regelungen über Gehölze auf Dämmen sprechen sich großteils dagegen aus. Oft stützen sich diese Regelungen aber nicht auf detaillierte wissenschaftliche Untersuchungen sondern auf Erfahrungen bei Dammbrüchen. Deshalb beschäftigt sich diese Diplomarbeit in weiterer Folge mit Untersuchungen an einem bestehenden Hochwasserdamm an der March, um die Eigenschaften von historisch gewachsenen Dämmen mittels geotechnischer Untersuchungen zu ermitteln. Um das Verhalten eines Hochwasserschutzdamms mit verschiedenen Vegetationsformen während eines Hochwassers zu erforschen, wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts in Deutsch Wagram in Niederösterreich Versuchsdämme errichtet. Ein Abschnitt dieser Arbeit behandelt die Planung und Errichtung dieser Anlage. Auch werden erste Ergebnisse unter besonderer Berücksichtigung der Durchsickerung vorgestellt. Die Entwicklung des Bewuchses wird dokumentiert. Dabei zeigt sich, dass Steckhölzer ohne zusätzliche, die Oberfläche des Dammes schützende Maßnahmen nicht geeignet sind. Der Anwuchs der Steckhölzer reichte aufgrund der starken Verdichtung des Dammes nicht aus. Die Durchsickerung des Versuchsdammes, abhängig von dessen Bepflanzung, wird anhand eines einwöchigen Einstaus der Versuchsdämme untersucht und beschrieben. Die Auswertung der dabei gemessenen Sickerlinien ergab, dass beim momentanen Stand der Entwicklung des Bewuchses der Dammabschnitt mit Gräser Kräuterbewuchs weniger stark und erst später durchsickert wird als jener mit Gehölzbewuchs.

Zusammenfassung (Englisch)

At the beginning of the thesis the basic terms, the structure of levees and possible reasons for their failure are explained. In addition the positive and negative effects of woody plants on levees are discussed. The question of woody structures on levees is discussed controversially within the professional world. The rules concerning woody plants on levees mainly argue against it. However, these rules are not always based on detailed scientific analyses but on experience with breached levees. Because of that this thesis further on deals with research on an established levee at the river March in order to examine the characteristics of historically grown levees by means of geotechnical analyses. So as to explore in what way levees with different vegetation forms react during flooding, experimental levees were established in the course of a research project in Deutsch Wagram in Lower Austria. One part of this thesis treats of the design and construction of this station. Furthermore first results, especially considering infiltration, are introduced. The development of plant cover is documented. In doing so was discovered that cuttings without additional measures to protect the surface of the levee were not appropriate. The cuttings didnt grow sufficiently because of the increased density of the soil. The infiltration of the test levee, depending on its planting, is examined and described on the basis of a week-long flooding. The evaluation of the seepage lines measured in the process shows that at the current development of the plant cover the part of the levee with grasses and herbs was infiltrated less heavily and later than the one with woody plants.